Volkswagen

Nach dem Dieselgate-Skandal forderten die CPC-Behörden die Volkswagen-Gruppe mit Schreiben vom 7. September 2017 auf, rasch Nachbesserungen an allen betroffenen Fahrzeugen vorzunehmen. Im Dezember 2017 verpflichtete sich Volkswagen, auch im Jahr 2018 kostenlose Nachbesserungen anzubieten. Im Juli 2018 veröffentlichten die Europäische Kommission und nationale Verbraucherschutzbehörden ihre Schlussfolgerungen zu der Rückrufaktion, mit der die Volkswagen-Gruppe im Zuge des Dieselgate-Skandals in der Union 8,5 Millionen Fahrzeuge in die Werkstatt beorderte. Die Behörden begrüßen die Bemühungen des VW-Konzerns zur Festigung des Vertrauens in die Rückrufaktion sowie die erheblich verbesserten Verbraucherinformationen. Die Nachbesserungsquote liegt nun bei 80 %, und der Konzern hat sich verpflichtet, die kostenfreie Aktualisierung bis Ende 2020 fortzusetzen. Die Kommission und die Verbraucherschutzbehörden bedauerten jedoch, dass das Unternehmen für nach der Nachbesserung auftretende Probleme keine eindeutige und uneingeschränkte Gewähr bietet.

Der für Justiz und Verbraucher zuständige Kommissar Didier Reynders schrieb am 11. August 2020 an die Volkswagen-Gruppe und hielt diese nachdrücklich dazu an, allen betroffenen Verbraucherinnen und Verbrauchern in der EU eine angemessene Entschädigung zu gewähren. Dabei betonte er, dass die Verbraucher/innen erwarten, fair behandelt zu werden und für den Schaden, den sie unionsweit in ähnlicher Weise erlitten haben, angemessen entschädigt zu werden.

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Pressemitteilung 17/07/2018

Pressemitteilung 19/12/2017

Pressemitteilung 07/09/2017