Über diese Konsultation

Frist für Rückmeldungen
11 Januar 2019 - 5 April 2019 (Mitternacht Brüsseler Zeit)
Thema
Beschäftigung und Soziales

Zielgruppe

Die Kommission erwartet Beiträge von einem breiten Spektrum von Interessenträgern, wie nationalen und lokalen Behörden, Berufs- und Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und Gewerkschaftsverbänden, Unternehmen, Frauenverbänden, nationalen Gleichstellungsstellen, Arbeitsaufsichtsbehörden, anderen nationalen Stellen, Bürgern, Vertretern der Zivilgesellschaft und Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftlern, Einrichtungen, die Forschungsarbeiten durchführen oder finanzieren, sowie Hochschulen.

Grund der Konsultation

Im November 2017 nahm die Kommission einen Aktionsplan zur Bekämpfung des geschlechtsspezifischen Lohngefälles an. Darin bekräftigt sie ihr Engagement für die Gleichstellung von Frauen und Männern und ihre Entschlossenheit, gegen die Ursachen des geschlechtsspezifischen Lohngefälles vorzugehen. Der Aktionsplan umfasst ein breit gefächertes, kohärentes Bündel von Maßnahmen, die bis zum Ende der Amtszeit der derzeitigen Kommission umzusetzen sind. Eine dieser Maßnahmen ist die Bewertung der einschlägigen Bestimmungen des EU-Rechts zur Umsetzung des im EU-Vertrag verankerten Grundsatzes „gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit“ mit dem Ziel, diesen in der Praxis wirksamer durchzusetzen. Zu diesem Zweck leitet die Kommission diese öffentliche Konsultation ein. Ihr Ziel ist, Informationen, Meinungen und Erfahrungen zur Funktionsweise und zur Umsetzung des Entgeltgleichheitsgrundsatzes zu sammeln, der nicht nur im EU-Vertrag verankert ist, sondern auch in die Neufassung der Gleichstellungsrichtlinie (Richtlinie 2006/54/EG) eingebettet und durch die Empfehlung zur Lohntransparenz aus dem Jahr 2014 (C(2014) 1405 final) zusätzlich gestärkt wurde. Der Schwerpunkt liegt auf der Durchsetzung dieses Grundsatzes und unter anderem auf den folgenden Schwachstellen, die sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene Probleme bereiten: • mangelnde Maßnahmen zur Gewährleistung der Lohntransparenz, • Unterschiede bei der Anwendung von Systemen zur geschlechtsneutralen Arbeitsbewertung und beruflichen Einstufung in der EU, • Funktionsweise der bestehenden Schutzstandards für Opfer geschlechtsspezifischer Lohndiskriminierung, insbesondere des Anspruchs der Opfer auf Entschädigung und der abschreckenden Wirkung von Sanktionen.

Beantwortung des Fragebogens

Die Beantwortungsfrist für diese Konsultation ist abgelaufen. Der Fragebogen ist nicht mehr verfügbar. Sie können den weiteren Verlauf der Initiative mitverfolgen, indem Sie die Benachrichtigungen abonnieren.