Wichtigste Finanzierungsmöglichkeiten

Beitritt zur Europäischen Union

Das Instrument für Heranführungshilfe (IPA II) dient der Investition in die Zukunft sowohl der EU-Beitrittskandidaten als auch der EU, indem es Reformen in Bereichen fördert, die mit der Erweiterungsstrategie verbunden sind, etwa Demokratie, Governance, Rechtsstaatlichkeit sowie Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.

Landwirte in Kandidatenländern werden durch das Instrument für Heranführungshilfe für die Entwicklung des ländlichen Raums (IPARD) unterstützt, das zu IPA II gehört.

Wirtschaftskrise 

Der Europäische Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) hilft Menschen, die infolge von Veränderungen des Welthandelsgefüges (Globalisierung) – etwa der Schließung eines Großunternehmens oder der Verlagerung einer Produktionsstätte in ein Land außerhalb der EU – oder aufgrund der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise ihren Arbeitsplatz verloren haben.

Der EGF dient der Kofinanzierung von Projekten, die Menschen bei der Arbeitssuche unterstützen, Berufsberatung, Ausbildung und Umschulung bieten, Mentoring und Coaching ermöglichen oder Unternehmertum und Existenzgründungen fördern. Nicht kofinanziert werden Sozialschutzmaßnahmen wie Altersrenten oder Arbeitslosengeld.

Nur EU-Länder können EGF-Mittel beantragen. Einzelpersonen, Vertreterorganisationen oder auch Arbeitgeber, die Entlassungen vornehmen und diese mit Hilfe des EGF sozialverträglich abwickeln möchten, sollten sich an die für ihr Land zuständige EGF-Kontaktperson wenden