Übersicht

Da ein gesundes Gleichgewicht von Ein- und Ausfuhren für die Stabilität des Binnenmarkts unerlässlich ist, gehört zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auch die internationale Dimension.

Die Europäische Kommission erfasst Statistiken und erstellt Analysen zum internationalen Handel und zu den Entwicklungen der internationalen Agrar- und Lebensmittelpolitik, um die Ziele der GAP verwirklichen zu können.

Aktuellste Informationen werden monatlich in „Monitoring EU agri-food trade“ (Analyse des Agrar- und Lebensmittelhandels der EU) veröffentlicht; eine genauere Analyse der Handelsflüsse des Vorjahrs wird im jährlichen Bericht „Monitoring agri-trade policy“ (Analyse der Agrarhandelspolitik) vorgelegt.

In beiden Veröffentlichungen werden Trends und Entwicklungen im Agrar- und Lebensmittelhandel anhand der wichtigsten Akteure und Erzeugnisse beleuchtet. Factsheets, in denen ein genaues Bild der EU-Handelsbeziehungen im Agrar- und Lebensmittelhandel und wichtige Entwicklungen auf dem internationalen Markt dargestellt werden, ergänzen diese Veröffentlichungen.

Die Europäische Kommission und ihre Partner verfassen außerdem Studien und Analysepapiere zu handelspolitischen Maßnahmen, die die Landwirtschaft betreffen.

Insgesamt zeigen die Statistiken und Analysen, dass die EU eine Vielzahl wettbewerbsfähiger Erzeugnisse auf allen Ebenen der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette anbietet und eine zentrale Rolle im internationalen Agrarhandel spielt.

Weiterführende Informationen

Mitteilung zum Austritt des Vereinigten Königreichs und EU-Lebensmittelrecht

Monitoring EU agri-food trade (Analyse des Agrar- und Lebensmittelhandels der EU)

Die Veröffentlichung „Monitoring EU agri-food trade“ liefert die aktuellsten Informationen in diesem Bereich. In dieser Serie werden die neuesten Statistiken über Handelsbeziehungen und Produktkategorien zusammengefasst und wichtige Entwicklungen und Trends aufgezeigt.

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Frühere Ausgaben

Monitoring agri-trade policy (Analyse der Agrarhandelspolitik)

Die jährliche Veröffentlichung „Monitoring agri-trade policy (MAP)“ bietet eine tiefgreifende Analyse der wichtigsten Fragen zur Agrar- und Lebensmittelpolitik und zum Agrarhandel allgemein. Sie bietet einen genauen Überblick über das internationale Umfeld des Agrar- und Lebensmittelhandels mit dem Schwerpunkt auf wichtigen Erzeugnissen und Partnern.

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Im Jahr 2018 erreichte der Agrar- und Lebensmittelhandel der EU einen Umfang von 254 Milliarden Euro. Davon entfielen 138 Milliarden Euro auf Ausfuhren und 116 Milliarden Euro auf Einfuhren. Wieder einmal wurde die Position der EU als größter Exporteur und zweitgrößter Importeur von Agrarlebensmitteln bestätigt. Landwirtschaftliche Erzeugnisse standen im Jahr 2018 für einen beachtlichen Anteil von 7 % des Werts der Gesamtausfuhren der EU und trugen damit weiterhin zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zum Wachstum im europäischen Agrar- und Lebensmittelsektor bei.

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Im Jahr 2017 war die EU mit Ausfuhren im Wert von 138 Milliarden und Einfuhren im Wert von 117 Milliarden Euro ebenfalls führend im weltweiten Handel mit Agrarlebensmitteln. Auch für die Beschäftigung in der EU ist der Agrar- und Lebensmittelsektor mit einem Anteil von 7,5 % von großer Bedeutung.

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Handelsstatistiken

Die Europäische Kommission erstellt eine Reihe von länderspezifischen und regionalen Datenblättern, durch die ein umfassender Überblick über den EU-Agrar- und Lebensmittelhandel weltweit gegeben wird.

Aus diesen Datenblättern ergibt sich ein Bild der Handelsbeziehungen der EU mit den jeweiligen Ländern und Regionen mit Schwerpunkt auf wichtigen landwirtschaftlichen und Handelsindikatoren sowie eine Bilanz der Ein- und Ausfuhren und eine Aufschlüsselung nach Produktkategorien.

Studien

Die Europäische Kommission und ihre Partner führen regelmäßig Studien durch, um mögliche Auswirkungen internationaler Handelsabkommen auf die Landwirtschaft zu bewerten. Die Kommission führt für jedes Handelsabkommen vor Beginn der Verhandlungen Folgenabschätzungen und während der Verhandlungen Nachhaltigkeitsprüfungen durch. Überdies führt die Kommission kumulative Folgenabschätzungen zur Analyse der kombinierten Auswirkungen der verschiedenen Abkommen durch, die zum betreffenden Zeitpunkt unterzeichnet oder ausgehandelt werden.

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