Unterstützung für die Entwicklung des ländlichen Raums 2007–2013

Die Unterstützung für die Entwicklung des ländlichen Raums entwickelte sich im Zeitraum 2007–2013 aus den Zuschüssen für Strukturanpassungen in der Landwirtschaft zu einer besseren Berücksichtigung der vielfältigen Rolle der Landwirtschaft im ländlichen Umfeld. In der Praxis verlagerte sich der Schwerpunkt auf die Umsetzung einer kohärenten Strategie für die Entwicklung der ländlichen Räumen in der EU als Ganzes konzentriert, und zwar mit drei Themen:

  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Agrar- und Forstsektors,
  • Verbesserung der Umwelt und der Landschaft und
  • Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum und Förderung der Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft.

Unterstützung für die Entwicklung des ländlichen Raums 2000–2006

Die Entwicklung des ländlichen Raums entwickelte sich im Jahr 2000 zur zweiten Säule der GAP, eingeführt im Rahmen der Reform der Agenda 2000, und verband mehrere bereits bestehende strukturelle und territoriale Maßnahmen. Die Unterstützung für die Entwicklung des ländlichen Raums konzentrierte sich in diesem Zeitraum auf:

  • die Multifunktionalität der Landwirtschaft in Anerkennung ihrer vielfältigen Rollen neben der Erzeugung von Lebensmitteln und den zahlreichen durch die Landwirte erbrachten Leistungen,
  • einen sektorübergreifenden und integrierten Ansatz für die ländliche Wirtschaft, um die Tätigkeiten zu diversifizieren, neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen und das ländliche Erbe zu erhalten,
  • flexible Hilfen auf Grundlage von Subsidiarität und Dezentralisierung, Beratung auf regionaler, lokaler und partnerschaftlicher Ebene und
  • Transparenz bei der Ausarbeitung und Verwaltung von Programmen auf der Grundlage vereinfachter und besser zugänglicher Rechtsvorschriften.