Einführung

Absatzförderungsmaßnahmen für landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der EU sollen neue Märkte für EU-Landwirtinnen und ‑Landwirte sowie die Lebensmittelindustrie allgemein erschließen und die bestehenden Unternehmen stärken.

Es gibt zwei Arten der Absatzförderung:

  • von europäischen Handels- oder Branchenverbänden organisierte und von der EU kofinanzierte Maßnahmen;
  • von der EU selbst organisierte Maßnahmen, z. B. diplomatische Bemühungen des zuständigen Kommissionsmitglieds in Nicht-EU-Ländern zur Entwicklung des Agrarhandels, Beteiligung an Messen und Kommunikationskampagnen für EU-Agrarerzeugnisse.

In den Vorschriften für die Förderpolitik wird festgelegt, in welcher Form die EU-Finanzmittel für Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen in EU-Mitgliedsländern und Ländern außerhalb der EU verwendet werden können.

Zugehörige Informationen

Finanzierungsmöglichkeiten

    Jahresarbeitsprogramm

    Im Jahr 2020 wird die Europäische Kommission 200,9 Mio. EUR für die Finanzierung von Absatzförderungsmaßnahmen für EU-Agrar- und Lebensmittelerzeugnisse in der EU und in Drittländern bereitstellen. 2019 waren es noch 191 Mio. Euro.

    Das Arbeitsprogramm 2020 konzentriert sich auf individuelle Kampagnen in Nicht-EU-Ländern mit dem höchsten Entwicklungspotenzial, zum Beispiel China, Japan, Kanada, Korea, Mexiko und die Vereinigten Staaten.

    Innerhalb der EU selbst wird die EU vor allem Kampagnen über die verschiedenen EU-Qualitätsregelungen und Labels kofinanzieren, also: ökologisch/biologisch, geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.), geschützte geografische Angabe (g.g.A.), garantiert traditionelle Spezialität (g.t.S.), Erzeugnis aus den Regionen in äußerster Randlage.

     

    2020

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    2019

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    2018

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    2017

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    2016

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    Absatzförderungskampagnen in der Praxis

    Die Europäische Kommission definiert die strategischen Prioritäten für die Förderung von EU-Agrarerzeugnissen sowie die Finanzierungskriterien in einem Jahresarbeitsprogramm, das Erzeugnisse und deren mögliche Absatzmärkte auflistet.

    Die Exekutivagentur für Verbraucher, Gesundheit, Landwirtschaft und Lebensmittel (CHAFEA) führt die Strategie im Namen der Kommission durch.

    Ihre Aufgaben sind:

    • Veröffentlichung von Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen und Evaluierung dieser Vorschläge;
    • Vergabe von Zuschüssen und Verwaltung von sogenannten Mehrländerprogrammen, an denen mindestens zwei Organisationen aus mindestens zwei EU-Ländern oder eine oder mehrere EU-Institutionen beteiligt sind;
    • Organisation von Veranstaltungen und Kommunikationskampagnen innerhalb und außerhalb der EU.

    Die Europäische Kommission verabschiedet auf Grundlage der von der CHAFEA aufgestellten Rangliste eine Entscheidung für die Auswahl von sogenannten Einzellandprogrammen.

    An diesen Einzellandprogrammen sind eine oder mehrere Organisationen aus demselben Land beteiligt. Sie werden von den zuständigen Behörden des jeweiligen Landes verwaltet.

    Entscheidungen

    2019

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    2018

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    2017

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    2016

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    Zwischenbericht über die Absatzförderungspolitik für landwirtschaftliche Erzeugnisse

    Der EU-Zwischenbericht befasst sich mit der Umsetzung der Absatzförderungspolitik für landwirtschaftliche Erzeugnisse in der EU und in Drittländern. Zu den spezifischen Zielen gehören die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und des Verbrauchs von landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus der EU sowie Sensibilisierung für und Anerkennung von EU-Qualitätsregelungen.

    Aus den Ergebnissen des Berichts, die sich auf die Statistiken über die Anträge betreffend Absatzförderungsprogramme, die Beteiligung an hochrangigen Missionen seit 2016 und die Rückmeldungen auf Bewertungsfragebögen stützen, lässt sich Folgendes schließen:

    • Es gibt großes Interesse an der reformierten Absatzförderungspolitik.
    • Die Bewertungsverfahren für Absatzförderungsprogramme sind im Hinblick auf die Einreichung, Bewertung und Umsetzung der Maßnahmen effizient.
    • Die Interessenträger haben ihre allgemeine Zufriedenheit mit der reformierten Politik bekundet.

    Da die reformierte Absatzförderungspolitik erst ab 2016 bewertet werden kann, wird es zum jetzigen Zeitpunkt noch als verfrüht betrachtet, Änderungen vorzuschlagen. Einzelheiten zum Bericht stehen zur Verfügung.

    MessageAgriculture and Rural Development

    Interim report from the Commission on information provision and promotion measures for agricultural products in the EU and in third countries

    In accordance with Article (26)1 of EU regulation 1144/2014 repealing EC regulation 3/2008

    Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen als Begleitdokument zum Bericht

    Weitere Informationen

    Finanzierungsmöglichkeiten, Förderfähigkeit, rechtlicher Rahmen

    Fragen und Antworten (FAQ)

    Obligatorische visuelle Identität

    Karten und Statistiken von Kampagnen

    Lebenszyklen eines Absatzförderungsprogramms

    Neue Absatzförderungsstrategie (Infografiken)

    Aktuelles