Über diese Konsultation

Konsultationszeitraum
25 Oktober 2017 - 18 Januar 2018
Politikbereiche
Verkehr

Zielgruppe

Alle Bürger/-innen und Organisationen sind eingeladen, an dieser Konsultation teilzunehmen.

Die Konsultation kann für folgende Interessenträger von besonderem Interesse sein: Verkehrs- Zoll-, Steuer- und Strafverfolgungsbehörden, Reedereien, Transport- und Logistikunternehmen, Anbieter von Telekommunikations-/ ITS-Diensten, Gewerkschaften, NRO und Interessenverbände (Schwerpunkt Verbraucher/Umwelt/Sicherheit usw.), Forscher, Wissenschaftler, Verbraucher und sonstige interessierte Bürger/-innen.

Ziel der Konsultation

Mit dieser Konsultation möchte die Kommission allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Organisationen und Unternehmen Gelegenheit geben, ihre Standpunkte und Anliegen zur Verwendung elektronischer Dokumente im Güterverkehr vorzubringen und so ihre Analyse folgender Schlüsselaspekte der Folgenabschätzung zu stützen:

  • Gründe für die weiterhin beschränkte Nutzung elektronischer Frachtdokumente
  • Größenordnung der entgangenen Vorteile
  • mögliche Maßnahmen zur Förderung der verbreiteten Nutzung elektronischer Frachtdokumente seitens aller Akteure im Verkehrs- und Logistikbereich sowie
  • voraussichtliche Auswirkungen dieser Maßnahmen.

Der Fragebogen ist so konzipiert, dass Nichtfachleute ihre Ansichten äußern können.

So reichen Sie Ihren Beitrag ein

Sie können an dieser öffentlichen Konsultation teilnehmen, indem Sie den Online-Fragebogen ausfüllen. Um der Kommission ein besseres Verständnis Ihres Standpunkts zu ermöglichen, können Sie Ihre Antworten gerne in den dazu vorgesehenen Textfeldern erläutern.

Der Online-Fragebogen liegt in den meisten EU-Amtssprachen vor. Sie können in jeder beliebigen der 23 EU-Amtssprachen antworten. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 20 bis 30 Minuten.

Sie können die Beantwortung des Fragebogens jederzeit unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen. Nach dem Einreichen Ihres Beitrags können Sie eine Kopie des von Ihnen ausgefüllten Fragebogens herunterladen.

Am Ende des Fragebogens haben Sie die Möglichkeit, Unterlagen zur Ergänzung Ihres Beitrags hochzuladen. Außerdem können Sie bei der letzten Frage angeben, ob Sie an Folgebefragungen für Interessenträger mit bestimmten rechtlichen, administrativen und technischen Fachkenntnissen teilnehmen möchten.

Zusätzliche Informationen

Die Digitalisierung kann wesentlich zur Verbesserung der Effizienz, Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz in Verkehr und Logistik beitragen. Insbesondere die Verwendung elektronischer Unterlagen anstelle von Papierdokumenten dürfte erhebliche Vorteile in Form von Vereinfachungen bei der Verwaltung und Kosteneinsparungen mit sich bringen. Allerdings werden im Güterverkehr noch immer die meisten Dokumente auf Papier ausgestellt, übermittelt und archiviert. Die Europäische Kommission prüft derzeit Möglichkeiten für eine politische Initiative mit dem Ziel, das Potenzial der Digitalisierung von Transportdokumenten für alle Verkehrsträger voll zu entfalten.

Im Güterverkehr werden zahlreiche Frachtunterlagen verwendet. Für die Zwecke ihrer Untersuchung hat die Kommission diese Dokumente in zwei Kategorien unterteilt: Die als Beförderungsvertrag für die betreffenden Güter dienenden „Beförderungsdokumente“ und „sonstige Frachtdokumente“, die für die ordnungsgemäße Ausführung einer Beförderung nötig sein können. Zu diesen „sonstigen Frachtdokumenten“ gehören Gefahrgutbescheinigungen, Pflanzengesundheitszeugnisse, Herkunftsnachweise, Abfallmeldungen und dergleichen.

Auf der Grundlage einer vorläufigen Prüfung hat die Kommission beschlossen, die Initiative auf die Beförderungsdokumente zu konzentrieren. Hierbei handelt es sich um die gemeinhin als „Frachtpapiere“ bezeichneten Dokumente, für die besondere internationale Übereinkommen gelten. Je nach Verkehrsträger haben sie die Form von Bahn-, Luft-, Lastwagen- und Schiffsfrachtbriefen (bzw. Konnossementen).

Die Europäische Kommission prüft derzeit auch die bestehende Richtlinie über Meldeformalitäten im Seeverkehr. Bei beiden Initiativen geht es um die Förderung von Handel und Verkehr durch Nutzung der Vorteile der Digitalisierung, vor allem im Hinblick auf die Beziehungen zwischen Unternehmen und Behörden. Die Kommission wird Kohärenz zwischen diesen beiden Initiativen gewährleisten.