Über diese Konsultation

Konsultationszeitraum
24 Oktober 2018 - 4 Dezember 2018
Themen
Digitale Wirtschaft und Gesellschaft

Ergebnisse der Konsultation und nächste Schritte

Alle Beiträge zu der Konsultation werden veröffentlicht, außer wenn im Abschnitt „Allgemeine Informationen“ des Fragebogens ausdrücklich um Nicht-Veröffentlichung ersucht wird.

Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse der Konsultation wird innerhalb eines Monats nach deren Abschluss auf der Website zum digitalen Binnenmarkt veröffentlicht. Zu einem späteren Zeitpunkt wird ein zusammenfassender Bericht mit einer qualitativen Analyse aller Konsultationsaktivitäten erstellt.

Sollten Ihre Antworten vertrauliche Informationen enthalten, übermitteln Sie uns bitte eine nichtvertrauliche Fassung.

Zielgruppe

  • Bürger/-innen
  • Endanwender
  • Automobilzulieferer (Tier-1, Tier-2, ...)
  • Nachgelagerte Zulieferer des Automobilmarktes (Kundendienst, Wartung, Mobilität als Dienstleistung)
  • Telekommunikationsanbieter
  • Erstausrüster (Original Equipment Manufacturers, OEM)
  • Anbieter (z. B. von Fahrzeugen oder Fahrzeugbauteilen)
  • Versicherungsgesellschaften
  • Normungsgremien
  • Nationale oder regionale Regierungen, die die Politik für den Bereich Mobilität gestalten
  • Straßenverkehrsbehörden
  • Zertifizierungsstellen
  • Gemeinden
  • Sonstige

Ziel der Konsultation

Ausgehend von den drei Kernbereichen, in denen eine Klärung notwendig erscheint – also Daten, Cybersicherheit und die Nutzung von kommerziellen 5G-Frequenzbändern – zielt diese öffentliche Konsultation darauf ab, von der allgemeinen Öffentlichkeit und den betroffenen Interessenträgern zu erfahren, wo die größten Herausforderungen beim Einsatz vernetzter und automatisierter Autos heute liegen. Sie baut auf bestehendem Wissen der Interessenträger, der EU und der UN-Wirtschaftskommission für Europa (UNECE) auf.

Die Konsultation untersucht Bedrohungen für die Cybersicherheit und Vertrauensprobleme, Aspekte der Datenverwaltung (z. B. Governance-Modelle, Grundsätze für den Austausch von Fahrzeugdaten), Anforderungen an den Schutz der Privatsphäre und den Datenschutz sowie die verschiedenen Aspekte des Technologiebedarfs.

Da alle Kategorien der Befragten ein allgemeines Interesse an dieser Konsultation haben – von Bürgerinnen und Bürgern bis zu spezialisierten Gruppen des Mobilitätsökosystems – richtet sich der erste Teil des Fragenkatalogs an die Öffentlichkeit. Der zweite Teil des Fragenkatalogs richtet sich lediglich an spezialisierte Gruppen des Ökosystems, wie Automobilhersteller, Netzanbieter, Dienstleister, Telekommunikationsanbieter, Endanwender, Behörden usw.

So reichen Sie Ihren Beitrag ein

Bitte verwenden Sie den nachstehenden Online-Fragebogen für Ihre Antworten.

Der Fragebogen ist in 23 Amtssprachen der EU verfügbar und Sie können ihn in der Sprache Ihrer Wahl beantworten.

Sie können die Beantwortung des Fragebogens jederzeit unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen. Nachdem Sie Ihre Antworten übermittelt haben, können Sie eine Kopie des von Ihnen ausgefüllten Fragebogens herunterladen.

Nach dem Schlusstermin eingehende Beiträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

Per E-Mail oder auf Papier übermittelte Fragebogen werden nur dann ausgewertet, wenn dies aus Gründen der Barrierefreiheit für Menschen mit Sehbehinderungen oder für deren Vertretungsorganisationen erforderlich ist.

Barrierefreiheit für Personen mit Behinderungen

Der Online-Fragebogen entspricht den in den Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (Web Content Accessibility Guidelines – WCAG) genannten Standards.

Sie können Ihre Antwort unter cnect-consultation-CAM@ec.europa.eu als E-Mail-Anhang als Word-, PDF- oder ODF-Datei übermitteln.

Schutz personenbezogener Daten und Datenschutzerklärung

Fragebogen einsehen

Zusätzliche Informationen

Hintergrund der Konsultation

Pkw und andere Fahrzeuge sind zunehmend mit Sensoren, Fahrerassistenzsystemen und Internetanbindung ausgestattet und werden daher zjnehmend vernetzt, intelligent und autonom. Diese Autos tauschen mit anderen ähnlichen Fahrzeugen, der Straßeninfrastruktur oder entfernten Datenbanken Informationen aus, um neue Mobilitätsdienste bereitszustellen. Vollständig autonome Fahrzeuge werden bald Wirklichkeit.

Ausgehend von der vorherigen Initiative „Europa in Bewegung“ vom Mai 2017 kündigte die Europäische Kommission am 17. Mai 2018 eine Strategie an, mit der Europa weltweit eine führende Rolle beim automatisierten und vernetzten Verkehr übernehmen soll. Alle Europäerinnen und Europäer sollen von einem sichereren Verkehrssystem, umweltfreundlicheren Fahrzeugen und fortschrittlichen technologischen Lösungen profitieren, während gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Wirtschaft gefördert wird. Mit der Strategie wird eine neue Ebene der Zusammenarbeit zwischen den Verkehrsteilnehmern angestrebt, die dem Mobilitätsökosystem insgesamt erhebliche Vorteile bringen könnte. Der Verkehr wird sicherer, sauberer, billiger und für ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität leichter zugänglich.

In der Mitteilung zur vernetzten und automatisierten Mobilität (CAM) wurden ein umfassendes EU-Konzept für eine vernetzte und automatisierte Mobilität vorgeschlagen und eine klare und ehrgeizige europäische Agenda festgelegt. Die Agenda zeichnet eine gemeinsame Vision und beinhaltet unterstützende Maßnahmen für die Entwicklung und den Einsatz wichtiger Schlüsseltechnologien, Dienstleistungen und Infrastrukturen. Im Rahmen dieser Maßnahmen wird die Kommission auf die Annahme einer an die EU-Länder und die Branchenakteure gerichteten Empfehlung hinarbeiten. Die Empfehlung befasst sich mit der Nutzung von neuen Frequenzbändern für groß angelegte 5G-Tests, mit dem Thema Cybersicherheit und mit einem Rahmen für die Datenverwaltung, der die Weitergabe von Daten ermöglicht und mit den Initiativen des Datenpakets 2018 sowie mit den Datenschutzvorschriften und Bestimmungen zum Schutz der Privatsphäre im Einklang steht.

Damit soll sichergestellt werden, dass die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen in der EU dafür geeignet sind, eine sichere, vernetzte und automatisierte Mobilität zu unterstützen, und gleichzeitig die gesellschaftlichen und umweltbezogenen Fragen, die für die öffentliche Akzeptanz von wesentlicher Bedeutung sein werden, berücksichtigt werden. 

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