Über diese Konsultation

Konsultationszeitraum
28 Mai 2018 - 7 September 2018
Themen
Maritime Angelegenheiten und Fischerei

Ergebnisse der Konsultation und nächste Schritte

Die Einzelbeiträge und ein zusammenfassender Bericht über die Ergebnisse aller Konsultationsmaßnahmen im Zusammenhang mit dieser Initiative werden auf dieser Website veröffentlicht. 

Zielgruppe

EMFF-Maßnahmen dürften Behörden, die Industrie, die Forschung und die Zivilgesellschaft betreffen. So kommt die Raumplanung den Unternehmen zugute, und die Behörden, die sie durchgeführt haben, können überprüfen, ob die finanzierten Maßnahmen positiv dazu beigetragen haben. Diese Umfrage richtet sich an alle Interessenträger.

Ziel der Konsultation

Ziel der Zwischenbewertung ist es, die Leistungen des Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) während des laufenden Programmplanungszeitraums 2014–2020 zu bewerten und eine Feinabstimmung der Durchführung der direkten Mittelverwaltung vorzunehmen.

So reichen Sie Ihren Beitrag ein

Das Ausfüllen des Online-Fragebogens (nachstehender Link) erfordert etwa 10 Minuten.

Der Fragebogen kann in etwa 10 Minuten ausgefüllt werden. Die Antworten können in allen EU-Amtssprachen formuliert werden. Wenn Sie sich mit dem Gegenstand einer Frage nicht auskennen, antworten Sie bitte mit „keine Meinung“. Sie können Dokumente mit zusätzlichen Informationen oder Stellungnahmen hochladen.

Fragebogen einsehen

Zusätzliche Informationen

Ziel des Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) ist die Unterstützung der Umsetzung der integrierten Meerespolitik und der gemeinsamen Fischereipolitik der EU. 90 % der Fondsmittel werden von den nationalen Behörden autonom verwaltet. Nur gut 10 %, 647 275 400 Euro, wurden für die sieben Jahren von 2014 bis 2020 für direkt von den Dienststellen der Kommission verwaltete Maßnahmen und für die Exekutivagentur für kleine und mittlere Unternehmen bereitgestellt. Jedes Jahr werden im Rahmen dieses für direkte Mittelverwaltung bestimmten Teils des Programms etwa 100 Verträge unterzeichnet. Haupttätigkeitsbereiche sind:

  • Förderung der Entwicklung und Umsetzung einer integrierten Entscheidungsfindung in Meeres- und Küstenangelegenheiten (vor allem Veranstaltungen wie der Europäische Tag der Meere)
  • Verstärkung von Wirksamkeit und Effizienz durch einen Informationsaustausch über Sektoren und Grenzen hinweg unter angemessener Berücksichtigung bestehender und künftiger Kooperationsmechanismen und -systeme (Entwicklung des Gemeinsamen Informationsraums (CISE))
  • Prozesse der maritimen Raumplanung und des integrierten Küstenzonenmanagements (Unterstützung der Umsetzung der Richtlinie für die maritime Raumordnung durch grenzübergreifende Projekte zur maritimen Raumplanung)
  • schrittweise Entwicklung einer umfassenden und öffentlich zugänglichen hochwertigen Meeresdaten- und -wissensbank (Entwicklung und Umsetzung eines Europäischen Meeresbeobachtungs- und Meeresdatennetzwerks (EMODnet und Meeresbodenkarten))
  • Unterstützung von nachhaltigem Wirtschaftswachstum, von Beschäftigung, Innovation und neuen Technologien innerhalb neu entstehender und zukunftsträchtiger maritimer Wirtschaftszweige sowie in den Küsten- und Inselregionen und den Gebieten in äußerster Randlage der Union, ergänzend zu etablierten sektoralen oder nationalen Aktivitäten (Studien zur Feststellung des Ausmaßes und der Dynamik der „blauen Wirtschaft“, vor allem der aufkommenden Sektoren, auch in Meeresbecken)
  • Förderung des Meeresumweltschutzes (Studien zur Unterstützung der nationalen Behörden bei der Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie)
  • Erhebung, Verwaltung und Verbreitung von wissenschaftlichen Empfehlungen im Rahmen der GFP (Unterstützung für den Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) und den Wissenschafts-, Technik- und Wirtschaftsausschuss für die Fischerei (STECF), Studien)
  • spezifische Überwachungs- und Durchsetzungsmaßnahmen im Rahmen der GFP (Bereitstellung von IT-Diensten und -Material, Chartern von Patrouillenschiffen und Flugzeugen)
  • freiwillige Beiträge zu internationalen Organisationen (vor allem zu regionalen Fischereiorganisationen)
  • Beiräte (von Interessenträgern geleitete Organisationen, die der Kommission und den EU-Ländern Empfehlungen unterbreiten)
  • Marktinformationen (Entwicklung und Betrieb der Europäischen Marktbeobachtungsstelle für Fischerei- und Aquakulturerzeugnisse (EUMOFA), dem Instrument für die Marktbeobachtung für Fischerei und Aquakultur der Europäischen Union)
  • Kommunikationsaktivitäten im Rahmen der gemeinsamen Fischereipolitik und der integrierten Meerespolitik

Transparenzregister

Im Interesse der Transparenz sind Organisationen gehalten, relevante Informationen über sich durch Anmeldung beim Transparenzregister öffentlich zu machen und den dafür geltenden Verhaltenskodex zu übernehmen. Ist eine auf diese Konsultation antwortende Organisation bereits registriert, sollte sie das entsprechende Kästchen in der Konsultation anklicken und die Registriernummer angeben.

Schutz personenbezogener Daten

Der „Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten durch die Organe und Einrichtungen der Gemeinschaft“ gründet sich auf die Verordnung (EG) Nr. 45/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2000.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Beitrag ungeachtet der von Ihnen gewählten Option Gegenstand eines Antrags auf Zugang zu Dokumenten gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 über den Zugang der Öffentlichkeit zu Dokumenten des Europäischen Parlaments, des Rates und der Kommission sein kann. In diesem Fall wird der Antrag entsprechend den in der Verordnung niedergelegten Bedingungen und in Übereinstimmung mit den geltenden Datenschutzbestimmungen geprüft.

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