Über diese Konsultation

16 August 2017 - 17 November 2017
Politikbereiche
Landwirtschaft, Unternehmen und Industrie, Verbraucherschutz

Zielgruppe

Alle Bürger/-innen und Organisationen sind eingeladen, an dieser Konsultation teilzunehmen. Besonders erwünscht sind Beiträge von

  • Landwirtinnen und Landwirten
  • Verarbeitungsbetrieben
  • Vertriebsunternehmen
  • Großhändlern
  • Einzelhändlern
  • anderen Unternehmensorganisationen (einschließlich Verbänden, Handelskammern usw.)
  • Verbrauchern und Verbrauchervertretungen
  • Nichtregierungsorganisationen und Organisationen der Zivilgesellschaft
  • Forschungseinrichtungen/Denkfabriken
  • unabhängigen Experten
  • Anwaltskanzleien
  • Gewerkschaften
  • nationalen Behörden
  • anderen öffentlichen Einrichtungen

Ziel der Konsultation

In der Europäischen Union gibt es etwa 11 Millionen landwirtschaftliche Betriebe. 44 Millionen Menschen sind in der EU-Lebensmittelversorgungskette beschäftigt, in der die Landwirtinnen und Landwirte eine wichtige strategische und wirtschaftliche Rolle spielen.

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist heute stärker marktorientiert und weniger als bisher von der Organisation der Märkte abhängig. Außerdem sind die europäische Landwirtschaft und der europäische landwirtschaftliche Lebensmittelsektor zunehmend in globale Märkte integriert. 

Dadurch entstehen zwar neue Geschäftsmöglichkeiten für die Landwirte, doch sind Letztere jetzt auch den Unwägbarkeiten des Marktes und größeren Preisschwankungen ausgesetzt. Landwirte operieren oft unabhängig voneinander, sodass die Verhandlungsposition gegenüber anderen Akteuren der Lebensmittelversorgungskette, wie Verarbeitungsunternehmen und Großhändlern, schwach ist. Die von Kommissar Phil Hogan eingesetzte Taskforce „Agrarmärkte“ (AMTF) hat konkrete Vorschläge für die Stärkung der Position der Landwirte in der Lebensmittelversorgungskette erarbeitet.

Die Kommission möchte diese Arbeit fortsetzen und die Öffentlichkeit zu drei Aspekten der Stellung der Landwirte in der Lebensmittelversorgungskette konsultieren: 

  • unlautere Handelspraktiken,
  • Markttransparenz und
  • Zusammenarbeit der Erzeuger.

Die Beiträge aus dieser Konsultation werden zur Vereinfachung und Modernisierung der GAP beitragen. Die im Rahmen der Initiative zur Verbesserung der Lebensmittelversorgungskette geprüften Maßnahmen würden im Falle ihrer Annahme nur geringfügigen Einfluss auf den EU-Haushalt haben, da es vornehmlich um Regeln für die Verwaltung der Versorgungskette ginge.

Im Anschluss an die Konsultation wird eine Folgenabschätzung durchgeführt, die zu den Arbeiten an der Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik beitragen soll. Mehr dazu finden Sie im Strategiedokument zur Konsultation.

So reichen Sie Ihren Beitrag ein

Die Beiträge sind über den Online-Fragebogen einzureichen. Um eine faire und transparente Konsultation zu gewährleisten, werden nur die über unseren Online-Fragebogen eingegangenen Beiträge berücksichtigt und in den zusammenfassenden Konsultationsbericht einbezogen.

Derzeit ist der Fragebogen nur in Englisch verfügbar; bis zum 25. August wird er jedoch in allen EU-Amtssprachen veröffentlicht. Er kann in jeder beliebigen EU-Amtssprache beantwortet werden.

Vorbehaltlich der Datenschutzregeln und der Einschränkungen für Organisationen werden alle Beiträge auf den Internetseiten der Europäischen Kommission veröffentlicht.

Im Interesse der Transparenz fordert die Kommission Organisationen, die sich im Rahmen öffentlicher Konsultationen äußern wollen, dazu auf, die Kommission und die breite Öffentlichkeit darüber zu informieren, in wessen Namen sie sprechen und wofür sie eintreten. Zu diesem Zweck werden sie gebeten, sich im Transparenz-Register einzutragen und den dafür geltenden Verhaltenskodex anzuerkennen. Mach eine Organisation hierzu keine Angaben, ist es erklärte Politik der Kommission, entsprechende Stellungnahmen grundsätzlich als Einzelbeiträge aufzuführen (Mindeststandards für die Konsultation, siehe KOM(2002) 704; Mitteilung der Kommission – Folgemaßnahmen zu dem Grünbuch „Europäische Transparenzinitiative“, KOM(2007) 127 vom 21.3.2007).

Vertreten Sie eine im Transparenzregister eingetragene Organisation, geben Sie bitte bei der Beantwortung des Online-Fragebogens Ihre Registriernummer an. Ihr Beitrag gilt dann als Stellungnahme Ihrer Organisation.

Wenn Ihre Organisation noch nicht eingetragen ist, können Sie diese JETZT REGISTRIEREN. Kehren Sie anschließend zu dieser Seite zurück, um einen Beitrag im Namen Ihrer Organisation einzureichen.

Der Fragebogen ist bis zum 17. November 2017 verfügbar.

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