Über diese Konsultation

Konsultationszeitraum
28 März 2018 - 20 Juni 2018
Themen
Verkehr

Zielgruppe

Dieser Fragebogen richtet sich an das allgemeine Publikum und gibt Bürgern oder Bürgervereinigungen Gelegenheit, sich zur Verringerung des Schienengüterverkehrslärms, unter anderem durch Nachrüstung, zu äußern, ohne weiter ins technische Detail zu gehen.

Die Europäische Kommission plant ferner im zweiten Quartal 2018 die Befragung des Fachpublikums (z. B. Infrastrukturbetreiber, Eisenbahnunternehmen, Wagenhalter, Wagenbesitzer, Dachorganisationen, Forschungseinrichtungen oder Behörden) im Rahmen einer gezielten Konsultation. Dabei wird ein externer Berater eine Reihe gezielter Konsultationsmaßnahmen durchführen.

Ziel der Konsultation

Diese Konsultation soll die Bewertung einer Maßnahme unterstützen, deren Ziel die Bekämpfung der Lärmbelästigung durch den Schienengüterverkehr in der EU durch Regelungen für lärmabhängige Trassenentgelte ist, die im Rahmen der Durchführungsverordnung (EU) 2015/429 eingeführt wurden.

Ihre Beiträge werden es uns erleichtern, die Anwendung und die Wirkung der bestehenden Regelungen für lärmabhängige Trassenentgelte zu bewerten.

Aufgrund der Ergebnisse dieser Bewertung kann die Kommission bei Bedarf beschließen, die bestehende Rechtsvorschrift zu überarbeiten. Daher ist es wichtig, dass Sie den vorliegenden Fragebogen so vollständig wie möglich ausfüllen.

So reichen Sie Ihren Beitrag ein

Der Fragebogen liegt in allen EU-Amtssprachen (außer Irisch) vor, Antworten können in jeder beliebigen EU-Amtssprache eingereicht werden.

Um eine faire und transparente Konsultation zu gewährleisten, werden nur die über unseren Online-Fragebogen eingegangenen Beiträge berücksichtigt und in den zusammenfassenden Bericht einbezogen.

Zusätzliche Informationen

Die Eisenbahn, insbesondere der Schienengüterverkehr, ist nach dem Straßenverkehr die zweitwichtigste Lärmquelle in Europa. Derzeit lässt sich der Schienenlärm am wirksamsten direkt an der Quelle durch die Nachrüstung der Bestandsgüterwagen mit Verbundstoff-Bremssohlen mindern. Mit dieser technischen Lösung kann der Schienenlärm um bis zu 10 dB gesenkt werden; das entspricht einer Verringerung des vom menschlichen Gehör wahrgenommenen Lärms um 50 %. Die nachgerüsteten Wagen und alle Neuwagen, die die EU-Lärmnormen erfüllen, werden als „leise Wagen“ bezeichnet.

Die Durchführungsverordnung (EU) 2015/429 bildet den Rechtsrahmen für lärmabhängige Trassenentgelte. Hauptziel der Verordnung ist es,

  1. zur Verbesserung des Wohlergehens der EU-Bürger durch Verringerung des Schienenlärms beizutragen und
  2. die Risiken für die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs durch Nachrüstungsanreize zu verringern.

Der Anreiz für die Nachrüstung besteht vor allem darin, dass durch die niedrigeren Trassenentgelte die Kosten für die Montage von Verbundstoff-Bremssohlen wieder hereingeholt werden können.