Personal im Gesundheitswesen

Überblick

Die Fähigkeit der Gesundheitssysteme, ihre Dienste zu leisten und die sich verändernden Anforderungen in der Gesundheitsversorgung zu erfüllen, hängt in hohem Maße von der Verfügbarkeit flexibler Fachkräfte ab. Gesundheitssysteme, die auf einem hohen Niveau von Aus- und Weiterbildung sowie laufenden Investitionen in die berufliche Weiterbildung aufbauen können, sind besser in der Lage, innovative und integrierte Lösungen für die größten Herausforderungen der EU zu finden.

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Der Bericht „Gesundheitszustand in der EU“ und sein Begleitbericht unterstreichen die Bedeutung von Reformen zur Bewältigung kritischer Fragen im Bereich Gesundheitsfachkräfte wie Angebot, Verteilung und traditioneller Kompetenzmix für die Verbesserung von Prävention, medizinischer Grundversorgung und integrierter Dienstleistungserbringung.

 

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The European Commission encourages EU-wide activities in health workforce planning and forecasting, so as to support EU countries in applying theory to practice in building national capacities.

Seit 2012 wurde den Herausforderungen und Anforderungen mit folgenden Initiativen begegnet:

SEPEN – Unterstützung für das Expertennetz im Bereich Planung und Prognose des Fachkräftebedarfs im Gesundheitswesen (2017 – 2018)

SEPEN, ein Expertennetz im Bereich Planung und Prognose, ist die neueste vom Programm „Gesundheit“ unterstützte Aktion und soll Erfahrungen und Kenntnisse zur Verbesserung des Fachkräftebestands im Gesundheitswesen verbreiten.

Aufbauend auf der Gemeinsamen Maßnahme über die Planung und Prognose des Fachkräftebedarfs im Gesundheitswesen (2013–2016) soll diese Aktion Folgendes erreichen:

  • Vernetzung von Experten zur Strukturierung und zum Austausch von Wissen und Aufbau eines Forums, das sich mit den Herausforderungen im Bereich Fachkräfte im Gesundheitswesen befasst
  • Kartierung nationaler Strategien für Fachkräfte im Gesundheitswesen in allen EU-Ländern
  • Förderung des Austausches von Wissen und bewährten Verfahren im Bereich Gesundheitspersonal durch europäische Workshops
  • maßgeschneiderte Unterstützung einiger Länder bei der nationalen Umsetzung der Fachkräfteplanung im Gesundheitswesen
  • Veröffentlichung und Dokumentation dieser Maßnahmen auf einer Website

Gemeinsame Maßnahme über die Planung und Prognose des Fachkräftebedarfs im Gesundheitswesen (2013–2016)

An der im Rahmen des Gesundheitsprogramms 2012 finanzierten Gemeinsamen Maßnahme über die Planung und Prognose des Fachkräftebedarfs im Gesundheitswesen beteiligten sich 30 assoziierte und 34 kollaborative Partner aus 28 europäischen Ländern.

Aktionsplan für Fachkräfte im Gesundheitswesen in der EU (2012)

Um gemeinsam diese Herausforderungen zu bewältigen und Arbeitsplätze zu schaffen, wurde von der Europäischen Kommission im Jahr 2012 ein Aktionsplan mit folgenden Zielen aufgestellt:

  • Verbesserung von Planung und Prognose des Arbeitskräftebedarfs im Gesundheitswesen
  • Vorausschätzung des künftigen Kompetenzbedarfs und Verbesserung der beruflichen Weiterbildung