Impfung

Influenza

Impfungen spielen beim Schutz der Menschen vor der Grippe (Influenza) eine entscheidende Rolle. Schätzungen zufolge verhindern Impfungen gegen die saisonale Grippe allein in der Europäischen Union bis zu 37 000 Todesfälle pro Jahr.

Saisonale Impfstoffe

Die Viren der saisonalen Grippe verändern sich von Jahr zu Jahr. Daher müssen Impfstoffe auch jedes Jahr erneuert werden, damit ihre Wirkung sichergestellt ist. Im Jahr 2014 veröffentlichte die Europäische Kommission eine Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen mit einer Zwischenanalyse des Stands der Umsetzung der Empfehlung des Rates zur Impfung gegen die saisonale Grippe und forderte die EU-Länder dringend auf, bei Risikogruppen jedes Jahr eine Durchimpfungsrate von 75 % zu erreichen.

Um sichere und wirksame Impfstoffe für alle Bürgerinnen und Bürger bereitzustellen, arbeitet die Kommission mit folgenden Institutionen zusammen:

Pandemische Impfstoffe

Beim Ausbruch einer Pandemie unterstützt die Kommission die EU-Länder bei der Koordinierung ihrer Impfmaßnahmen. Im Jahr 2009 beispielsweise hat sie die Entwicklung der nationalen Impfstrategien gegen die pandemische H1N1-Influenza („Schweinegrippe“) unterstützt.

Da die Entwicklung eines Impfstoffs erst dann stattfinden kann, wenn der neue Virus identifiziert worden ist – was mehrere Monate dauern kann –, hat die Kommission zusammen mit der EMA Maßnahmen eingeleitet, um die Zulassungsverfahren für das Inverkehrbringen zu beschleunigen, sobald eine Pandemie gemeldet wurde.

Außerdem hat sie gemeinsam mit der EMA, dem ECDC und anderen Interessenträgern ein wirksames System zur Überwachung der Nebenwirkungen eingerichtet, wenn ein Impfstoff verwendet wird.