European Reference Networks

Gremium der Mitgliedstaaten

Das Gremium der Mitgliedstaaten wurde gemäß dem Durchführungsbeschluss der Kommission am 5. Februar 2014 eingerichtet.

Die wichtigsten Aufgaben des Gremiums sind:

  • Annahme von Vorschlägen für Netze und Mitgliedschaftsanträgen von Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen
  • Aufnahme von Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen, die sich einem bestehenden Netz anschließen wollen
  • Abschluss eines Netzes (Evaluierung)
  • Beschluss über die Aberkennung der Mitgliedschaft

Arbeitsweise des Gremiums

  • Geschäftsordnung des Gremiums
  • Mitglieder (aus den EU-Mitgliedstaaten und den EWR-Mitgliedstaaten, max. zwei pro Land)
  • Gemeinsamer Vorsitz durch je einen/eine Vertreter/in der Kommission und der Mitglieder; vom Gremium gewählt für zwei Jahre
  • Aktueller gemeinsamer Vorsitz: Schweden (Dr. Lennart Christiansson) und Kommission (Dr. Andrzej Rys, Direktor der Direktion B der GD SANTE)

Sitzungen und Schlüsseldokumente

Nationale Strategien in der EU

Einige Mitgliedstaaten haben schon seit Langem klare Strategien und Kriterien für Verfahren zum Umgang mit seltenen oder komplexen Krankheiten oder Erkrankungen mit geringer Prävalenz, andere hingegen entwickeln sie derzeit und untersuchen, wie dieser Ansatz auf das künftige System der Europäischen Referenznetze übertragen werden kann.

Nachstehend werden nationale Kriterien oder Systeme beschrieben, mit denen Wissenszentren und andere, hochspezialisierte Dienste zugelassen werden. Diese nationalen Strategien sollen die ERN landesweit fördern und den Austausch bewährter Verfahren zwischen den EU-Ländern vereinfachen.















 Österreich  Italien
 Belgien  Lettland
 Bulgarien  Litauen
 Kroatien Luxemburg
 Zypern  Malta
 Tschechien  Niederlande
 Dänemark  Polen
 Estland  Portugal
  Finnland  Rumänien
 Frankreich  Slowakei
 Deutschland  Slowenien
  Griechenland  Spanien
 Ungarn  Schweden
 Irland  Vereinigtes Königreich

 EWR-Länder


  Norwegen Liechtenstein