Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU

Due-Diligence-Toolbox

Due-Diligence-Toolbox

Dieser Abschnitt beinhaltet

Das CMRT-Formular für nachgelagerte Unternehmen

Wenn Sie ein nachgelagertes Unternehmen sind, können Sie die von der Responsible Minerals Initiative entwickelte Vorlage für die Meldung von Konfliktmineralen (CMRT, Conflict Minerals Reporting Template) verwenden. Dieses Tool wird von einer großen Anzahl von nachgelagerten Unternehmen verwendet, um alle Verhüttungsbetriebe und Scheideanstalten in ihren Lieferketten zu identifizieren. Auf der CMRT-Schulungsseite der RMI finden Sie entsprechendes Trainingsmaterial zur Nutzung dieses Tools. 

Die Aufnahme einer Brancheninitiative oder eines Dienstleisters in die Liste stellt weder eine abschließende Beurteilung noch eine Empfehlung dar. Es liegt an den KMU, gründlich zu recherchieren, welcher Dienstleister oder welche Brancheninitiative für Sie die richtige Wahl darstellen. Dies kann letztendlich auch ein Unternehmen sein, das unten nicht aufgeführt ist. 

Die Autoren haben sich bemüht, möglichst viele bestehende Dienstleister (innerhalb der EU) einzubeziehen, aber es wird unbeabsichtigte Versäumnisse geben. Wenn Sie die Einbeziehung eines Dienstleisters in eine zukünftige Ausgabe dieser Toolbox empfehlen möchten, wenden Sie sich bitte an uns.

OECD Due Diligence Guidance: KMU-Selbstbewertung für Schritt 1

Diese Selbstbewertung wird Ihnen helfen, Ihre Lücken in Bezug auf Schritt 1 der OECD-Leitsätze für die Sorgfaltspflicht einzuschätzen.

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Die 3P-Checkliste: Aufbau guter Unternehmensmanagementsysteme (OECD Schritt 1) mit Verantwortlichen, Richtlinien und Prozessen (People, Policies and Procedures)

Dieses Tool beschreibt die „3P“, die Ihnen bei der erfolgreichen Umsetzung von Schritt 1 der OECD DDG helfen können: „Verantwortliche, Richtlinien und Prozesse“ (People, Policies and Procedures). Die 3P sind kein von den OECD DDG empfohlenes Tool, können aber einen hilfreichen Ausgangspunkt für Schritt 1 darstellen. Es beschreibt das „Was“, „Warum“ und „Wie“, damit Unternehmen jeden Schritt im Rahmenwerk verstehen und erfolgreich umzusetzen können.

Schritt 1 der OECD DDG legt fest, dass Unternehmen Folgendes tun sollten

A. Schaffung einer Unternehmensstrategie für die Lieferkette für Mineralen aus Konflikt- und Hochrisikogebieten (CAHRAs) und eine klare Kommunikation hierzu mit Lieferanten und der Öffentlichkeit. Diese Strategie muss die Standards enthalten, nach denen die Due Diligence durchgeführt wird. Diese müssen im Einklang mit den Standards sein, die in der Muster-Lieferkettenstrategie in Anhang II festgelegt sind.

B. Organisation des internen Managements im Hinblick auf eine gute Unterstützung der Due Diligence für die Lieferkette. 

C. Einrichtung eines Systems für das Monitoring und die Transparenz der Lieferkette von Mineralen. Dazu gehören ein Lieferkettennachweis (CoC), ein Rückverfolgbarkeitssystem oder die Identifizierung von vorgelagerten Akteuren in der Lieferkette. Dies kann durch die Teilnahme an branchenspezifischen Programmen umgesetzt werden.

D. Stärkung der Zusammenarbeit von Unternehmen und seinen Lieferanten. Eine Lieferkettenstrategie muss in Verträge und/oder Vereinbarungen mit Lieferanten aufgenommen werden. Unterstützen Sie die Lieferanten nach Möglichkeit beim Aufbau von Know-how, um deren Due Diligence zu verbessern.

E. Einrichtung eines unternehmensweiten oder branchenweiten Beschwerdemechanismus als Frühwarnsystem für Risiken.

Schritt 1 ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Due-Diligence-Prozesse eines Unternehmens auf einem starken Fundament stehen: Ohne einen erfolgreichen Schritt 1 werden die Schritte 2 bis 5 der OECD DDG für ein Unternehmen äußerst schwierig, wenn nicht gar unmöglich umzusetzen sein.

Der 3P-Rahmen ist allgemeiner Natur und kann von Unternehmen an ihre jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden.

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Vorlage für das Schreiben an Lieferanten

Dieses Schreiben kann von Unternehmen verwendet werden, die die EU-Verordnung 2017/821 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Festlegung von Pflichten zur Erfüllung der Sorgfaltspflichten in der Lieferkette für Unionseinführer von Zinn, Tantal, Wolfram, deren Erzen und Gold aus Konflikt- und Hochrisikogebieten einhalten müssen oder wollen. 

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Allgemeine Vorbereitung auf ein Audit

Dieser Abschnitt stellt eine Reihe sinnvoller Maßnahmen für die Praxis vor, die Sie bei der Vorbereitung eines Audits unterstützen. Sie können ihn herunterladen und ausdrucken.

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Checkliste für den Jahresbericht

Diese Checkliste entspricht Schritt 5 der OECD DDG. Sie können diese Checkliste zur Prüfung der Vollständigkeit Ihres Jahresberichts verwenden. Beachten Sie hierbei auch Aspekte wie Wettbewerbs- und Sicherheitsrelevanz von Informationen und Vertraulichkeit von Daten. 

Dieses Dokument wendet sich nur an nachgelagerte Unternehmen und Unternehmen im mittleren Bereich der Wertschöpfungskette. Vorgelagerte Unternehmen sind von diesem Dokument nicht betroffen, da nur wenige EU Unternehmen Zinn, Tantal, Wolfram und Gold (3TG) abbauen.

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Risikobewertungstools und initiativen

Dieser Abschnitt enthält einen kurzen Überblick über verschiedene Risikomanagement-Tools, Leitsätze und Initiativen, die Unternehmen helfen, ihre Maßnahmen zur Erfüllung ihrer Sorgfaltspflicht entlang der Lieferkette zu managen oder zu ergänzen.

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Bitte beachten Sie den Haftungsausschluss unter „Selbstbewertung“ und kontaktieren Sie uns bei Bedarf.

IT-Lösungen zur Sorgfaltspflicht

Dieser Abschnitt enthält einige der IT-Lösungen für Unternehmen, die anstreben, die Risiken in ihrer Lieferkette zu managen. Er zeigt auch einige Möglichkeiten zur Optimierung auf, um die Kosten zu reduzieren und die Ausübung der Sorgfaltspflicht in der Lieferkette effizienter zu gestalten. Der Preis für die von diesen Unternehmen bereitgestellten Services hängt von verschiedenen Faktoren ab wie der Größe des Unternehmens, der Komplexität der Lieferkette, der Anzahl der Lieferanten und dem Maß an Unterstützung, das vom Serviceanbieter gefordert wird. Da es nicht möglich ist, allgemeine Aussagen über die Kosten des jeweiligen Anbieters zu machen, sollten die Unternehmen auf sie zugeschnittene Angebote einholen.

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Bitte beachten Sie den Haftungsausschluss unter „Selbstbewertung“ und kontaktieren Sie uns bei Bedarf.

Selbstbewertung von sozialen und Umweltrisiken beim Abbau von Rohstoffen und ihrer Verarbeitung

Dies ist ein von der Responsible Minerals Initiative (RMI) für Mineral- und Metallproduzenten und -verarbeiter entwickeltes Tool zur Selbstbewertung, um eigene Risikomanagementpraktiken und -leistungen anhand von Benchmark-Normen zu bewerten und zu kommunizieren.

Weitere Informationen finden Sie in der RMI-Bewertung für die Risikobereitschaft.

Haftungsausschluss: Die Aufnahme einer Brancheninitiative oder eines Dienstleisters in die Liste stellt weder eine abschließende Beurteilung noch eine Empfehlung dar. Es liegt an den KMU, gründlich zu recherchieren, welcher Dienstleister oder welche Brancheninitiative für Sie die richtige Wahl darstellen. Dies kann letztendlich auch ein Unternehmen sein, das unten nicht aufgeführt ist. 

Die Autoren haben sich bemüht, möglichst viele bestehende Dienstleister (innerhalb der EU) einzubeziehen, aber es wird unbeabsichtigte Versäumnisse geben. Wenn Sie die Einbeziehung eines Dienstleisters in eine zukünftige Ausgabe dieser Toolbox empfehlen möchten, wenden Sie sich bitte an uns