Vertretung in Deutschland

Planspiele

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Planspiele © shutterstock

Fortbildung EU-Planspiele für Lehrerinnen und Lehrer

Europäische Politik wird nicht nur in Brüssel gemacht, sondern auch in den EU-Mitgliedstaaten und in den Regionen. Um jungen Menschen einen Zugang zur EU-Politik zu geben, hat die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland ein Webportal ins Leben gerufen, über das jeweils bis zu  50 Schülerinnen und Schüler in die Rollen von EU-Kommissaren, Ministern und Vertretern der Regionen Europas schlüpfen können. In Debatten zu den Themenbereichen "Europäische Asylpolitik“ oder "Europäische Klima- und Energiepolitik" sollen die Jugendlichen erfahren, wie schwierig es ist, sich in einem Bereich wie Asyl- oder Klimapolitik auf europäischer Ebene auf ein gemeinsames Vorgehen zu einigen. Zugleich soll den Schülerinnen und Schülern die Rolle der Bundesländer und Regionen im europäischen Gesetzgebungsprozess nahe gebracht werden.

In den kommenden Monaten werden diese Rollenspiele und Multiplikatoren-Schulungen in allen Bundesländern stattfinden. Die verwendeten Materialien werden über das Webportal www.europaplanspiel.de interessierten Personenkreisen zur Verfügung gestellt.

Die Rollenspiele zu den Themen "Europäische Asylpolitik" sowie "Europäische Klima- und Energiepolitik" können in verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden durchgeführt werden. Sie sind außerdem so angelegt, dass sie selbständig durchgeführt werden können. Die entsprechenden Materialien und Handlungsanweisungen sind auf dem Portal zu finden. 

Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland hat sowohl die Planspiele als auch das Webportal in Auftrag gegeben und verfügt über alle Rechte.

„Fakt oder Fake“ – Planspielreihe an Sekundarschulen in Deutschland

Fakt oder Fake? Diese Frage stellen sich nicht nur Millionen Europäerinnen und Europäer beim Scrollen durch ihren Facebook-, Instagram- oder Twitter-Feed. Auch in Brüssel ist man sich der Gefahren durch Fake News und Hate Speech bewusst und versucht, neue Regelungen zu finden, um Userinnen und User möglichst vor Missbrauch und Hassrede im Netz zu schützen. Alles dreht sich dabei um die Frage, welche Pflichten Social-Media-Plattformen im Umgang mit bewusst falschen und diskriminierenden Inhalten haben. Damit das nicht nur die Beschäftigung einiger Politikerinnen und Politiker bleibt, hat die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland das Projekt „Fakt oder Fake“ ins Leben gerufen. In insgesamt 54 Planspielen werden mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler deutschlandweit in die Rolle von EU-Kommission, -Parlament und -Rat schlüpfen und darüber diskutieren, welche Rolle den Plattformbetreibenden im Kampf gegen Hate Speech und Fake News zukommt.

Zum Auftakt der Planspielreihe am 11. Mai begrüßte Jörg Wojahn, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland, Schülerinnen und Schüler der John F.-Kennedy-Schule in Berlin. Es wurde hitzig debattiert - soll man die Plattformbetreiber in die Pflicht nehmen oder den Nutzerinnen und Nutzer lieber möglich machen, Fake News selbst zu erkennen und gegen Hass im Netz vorzugehen?

Wie schützt man Jugendliche vor Desinformation? Unser neues Toolkit für Lehrkräfte gibt zudem Ideen & Anregungen für den Unterricht rund um das Thema Fake News und befähigt damit Jugendliche, zwischen Fakten & Fiktion zu unterscheiden.

Ansprechpartnerin: Ana-Maria Nagl, E-Mail: Ana-Maria.Nagl@ec.europa.eu , Tel: 089-242448-30