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Die EU-Kommission hat gestern (Dienstag) einen Rahmenvertrag mit dem Pharmaunternehmen Eli Lilly für die Beschaffung von monoklonalen Antikörpern für die Behandlung von Coronavirus-Patienten unterzeichnet. Das Produkt von Eli Lilly ist eine Kombination aus zwei monoklonalen Antikörpern (Bamlanivimab und Etesevimab) zur Behandlung von Coronavirus-Patienten, die keinen Sauerstoff benötigen, aber einem hohen Risiko schwerer COVID-19-Verläufe ausgesetzt sind. Das Arzneimittel wird von der Europäischen Arzneimittel-Agentur derzeit fortlaufend überprüft. 18 Mitgliedstaaten beteiligen sich an der gemeinsamen Beschaffung von bis zu 220.000 Behandlungen.

Ein heute (Mittwoch) von der Kommission vorgestellter Bericht bestätigt den Erfolg des SURE-Instruments beim Schutz von Arbeitsplätzen. Die durch das SURE unterstützten nationalen Arbeitsmarktmaßnahmen dürften dafür gesorgt haben, dass im Jahr 2020 knapp 1,5 Millionen Menschen nicht arbeitslos geworden sind. Das SURE-Instrument hat im Jahr 2020 rund 31 Millionen Menschen unterstützt, davon 22,5 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie 8,5 Millionen Selbstständige. Dies entspricht mehr als einem Viertel aller Beschäftigten in den 19 begünstigten Mitgliedstaaten. Zudem haben rund 2,5 Millionen Unternehmen, die von der COVID-19-Pandemie betroffen sind, von den über das SURE-Instrument bereitgestellten Mitteln profitiert und konnten dadurch Beschäftigte halten. Dank der starken Kreditwürdigkeit der EU konnten die begünstigten Mitgliedstaaten Zinszahlungen von schätzungsweise 8,2 Mrd. Euro einsparen.

Heute (Mittwoch) hat die Kommission angekündigt, weitere 119 Mio. Euro an humanitärer Hilfe und Entwicklungshilfe in Jemen bereitzustellen. Die Hilfe soll das Leid schutzbedürftiger Menschen nach mehr als 6 Jahren Konflikt lindern. Jemen ist das Land mit der weltweit größten humanitären Krise. Knapp 70 Prozent der Bevölkerung brauchen humanitäre Unterstützung. Der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarčič, führte aus: „Die EU ist entschlossen, ihre Hilfe für Jemen fortzusetzen. Wir fordern die Konfliktparteien auf, humanitärer Hilfe Zugang ohne Einschränkungen zu gewähren und die Einfuhr von Versorgungsgütern wie Lebensmitteln und Treibstoff zuzulassen. Die EU unterstützt den politischen Prozess unter der Federführung der Vereinten Nationen. Nur Frieden kann dem Leid der jemenitischen Bevölkerung ein Ende setzen.“ Mit den heute am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Aussicht gestellten Mitteln beläuft sich die Unterstützung der EU für Jemen auf 209 Mio. Euro im Jahr 2021.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel haben gestern (Montag) bei der UN-Generalversammlung in New York zu mehr internationalem Engagement beim Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. „Die EU ist fest auf dem Weg, die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Wenn unsere Partner unserem Beispiel folgen, wird die Welt in der Lage sein, die Erwärmung unter 1,5°C zu halten. Die COP 26 wird für uns alle ein Moment der Wahrheit sein“, so von der Leyen auf Twitter. Die Klimafinanzierung müsse um mindestens 100 Mrd. Dollar aufgestockt werden, um die am stärksten gefährdeten Länder bei der Bewältigung des Klimawandels unterstützen. „Das Team Europa leistet seinen Beitrag mit mehr als 25 Milliarden Dollar pro Jahr. Es wird noch mehr kommen. Alle großen Volkswirtschaften müssen jetzt ihren Beitrag aufstocken.“

Die heute (Dienstag) gestartete Erasmus+-App mit integriertem europäischen Studierendenausweis wird den Zugang zu so unterschiedlichen Leistungen wie Bezahlen in der Mensa, Ausleihe an Hochschulbibliotheken oder den digitalen Transfer von Studienleistungen innerhalb Europas ermöglichen. Über die neue Erasmus+-App, die in allen EU-Sprachen verfügbar ist, erhalten Studierende den digitalen europäischen Studentenausweis, der in der gesamten Europäischen Union gültig ist. „Ich freue mich, dass die Schnittstelle unseres erfolgreichen und bekannten Programms für junge Menschen, Erasmus+, der Zielgruppe immer besser entspricht. Digitaler, mobiler und stärker gemeinschaftsorientiert. Die neue App und ihr integrierter Studierendenausweis veranschaulichen genau jenen europäischen Bildungsraum, für den wir stehen“, so Kommissionsvizepräsident Margaritis Schinas.

Deutsche Universitäten und Hochschulen schneiden bei der internationalen Ausrichtung und Forschung stark ab. Das zeigt der heute (Dienstag) veröffentlichte Vergleich mit den globalen U-Multirank Daten. U-Multirank 2021 präsentiert Daten für 100 deutsche Hochschulen, darunter sowohl Universitäten als auch Fachhochschulen. Demnach erzielten 15 deutsche Universitäten und Hochschulen in mehr als zehn Indikatoren Werte in der Top-Gruppe (‘A’ scores), unter ihnen befinden sich zwei Universitäten der angewandten Wissenschaften.

Heute (Dienstag) hat die EU-Kommission den 200. Desinfektionsroboter an das Krankenhaus Consorci Corporació Sanitària Parc Taulí in Barcelona geliefert. Zusätzlich zu diesen ersten 200 Geräten hat die EU-Kommission nun den Kauf von weiteren 100 Robotern gesichert. Die Roboter helfen, COVID-19-Patientenräume mit ultraviolettem Licht in nur 15 Minuten zu desinfizieren und tragen so dazu bei, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern und einzudämmen. Die Exekutiv-Vizepräsidentin für ein Europa für das digitale Zeitalter, Margrethe Vestager, erklärte dazu: „Die Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Bewältigung der Herausforderungen der Pandemie ist nach wie vor eine wichtige Priorität, und diese Spenden – eine sehr konkrete Form der Unterstützung – sind ein hervorragendes Beispiel dafür, was erreicht werden kann.“

Marik Müller vom Hermann-von-Helmholtz-Gymnasium in Potsdam hat für seine Forschung zur Inaktivierung des Antibiotikums Florfenicol im 32. EU-Wettbewerb für junge Forscherinnen und Forscher einen der sechs Hauptpreise erhalten. Weitere Hauptpreise gingen an Projekte aus Bulgarien, Irland, Spanien, der Türkei und der Ukraine. Die Gewinner erhalten jeweils 7.000 Euro für ihre herausragenden Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik (MINT) sowie in den Sozialwissenschaften.

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) und der Europäische Investitionsfonds (EIF) wollen enger zusammenzuarbeiten, um die europäische Innovation bei der grünen und digitalen Transformation zu fördern. Eine heute (Montag) unterzeichnete Absichtserklärung stellt einen Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen den beiden Instituten dar, die europäische Innovatoren, KMU und Unternehmer fördern.

Nach der internationalen Demokratiewoche 2021 hat die Europäische Union heute (Montag) fünf Maßnahmen mit einem Budget von 119,5 Mio. Euro angekündigt, um Demokratie und Menschenrechte in der ganzen Welt zu unterstützen. „Nachhaltige Entwicklung und Chancengleichheit sind auf die Demokratie angewiesen: hierfür braucht es starke demokratische Institutionen, soziale Inklusion und partizipative Gesellschaften. Mit diesen 119,5 Mio. Euro erneuern wir unser Engagement für die weltweite Demokratie“, so Jutta Urpilainen‚ EU-Kommissarin für internationale Partnerschaften.

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