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Verhandlungen über Rückübernahmeabkommen zwischen der EU und Nigeria

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Hilfslieferungen nach Griechenland

Die Europäische Kommission und Nigeria beginnen heute (Mittwoch) in Abuja mit den Verhandlungen über ein Rückübernahmeabkommen, das die Rückführung und Rückkehr irregulärer Migranten nach Nigeria regeln soll. Nigeria ist neben dem Niger, Senegal, Mali und Äthiopien eines von fünf afrikanischen Schlüsselländern, mit denen die EU im Rahmen von Migrationspartnerschaften Vereinbarungen zur Bewältigung der Migration treffen wird. Den neuen Partnerschaftsrahmen für die Zusammenarbeit mit Drittländern hatte die Kommission am 7. Juni als Teil der Europäischen Migrationsagenda vorgestellt.

26/10/2016

(26.10.2016) - Dimitris Avramopoulos, EU-Kommissar für Migration und Inneres, sagte: „Nigeria ist ein strategischer Partner der EU in Afrika, um die Migration umfassend und gemeinsam zu steuern. Rückführung und Rückkehr ist eines der Elemente unserer Partnerschaft und der heutige Beginn der Verhandlungen ist ein wichtiger Schritt in unserer Zusammenarbeit.“

Eine kohärente, glaubwürdige und effektive Rückkehrpolitik unter Beachtung menschenrechtlicher Standards und des Grundsatzes der Nichtzurückweisung ist Teil des neuen Partnerschaftsrahmens mit Ursprungs- und Transitländern. Er hat zum Ziel, bei den Fluchtursachen anzusetzen, Menschenhandel zu bekämpfen und Menschen auf der Flucht adäquaten Schutz zu bieten. Darüber hinaus sollen regulären Migranten Chancen eröffnet werden und in nachhaltige Entwicklung und innere Stabilität der afrikanischen Partnerländer investiert werden.

Weitere Informationen:

DAILY NEWS vom 26.10.2016

Pressemitteilung: Kommission stellt neuen Migrationspartnerschaftsrahmen vor

Pressemitteilung: Fortschrittsbericht der Kommission zur Umsetzung des neuen Partnerschaftsrahmens mit Drittländern

Pressekontakt: Katrin Abele, Tel.: +49 (30) 2280-2140

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