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Mossul: Stylianides ruft zum Schutz der Zivilbevölkerung auf

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Nachdem die irakische Armee den Ostteil der Stadt Mossul von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ zurückerobert hat, steht in Kürze die Offensive auf den westlichen Stadtteil bevor. Der EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides, appellierte heute (Freitag) aus diesem Anlass an die Konfliktparteien, die Zivilbevölkerung zu schützen und ihr Fluchtwege in sichere Gebiete einzuräumen. „Da eine Offensive auf West-Mossul bald beginnen wird, fordern wir dazu auf, weiterhin alles zu tun, um die Hunderttausende Zivilisten zu schützen, ihnen den Zugang zu sicheren Gebieten zu gewähren und für sie sichere Evakuierungswege zu schaffen“, sagte Stylianides.

17/02/2017

(17.02.2017) – Stylianides mahnte erneut den ungehinderten Zugang von Hilfskräften zu Verwundeten in den umkämpften Gebieten an. „Wir müssen unsere Aufgabe erfüllen, den Bedürftigen während und nach der Militäroperation zu helfen. Daher haben und werden wir auch weiterhin an vordersten Linie unsere humanitären Bemühungen im Irak fortsetzen. Das beinhalte auch medizinische Nothilfe“, bekräftigte Stylianides.

Die EU ist der größte Geldgeber bei humanitärer Hilfe im Irak. Allein 2016 stellte sie 159 Mio. Euro und 266 Tonnen Hilfsgüter für die notleidende Bevölkerung bereit.

Weitere Informationen:     

Wortlaut der Erklärung von Stylianides

Humanitäre Hilfe der EU für Irak

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