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Internationaler Frauentag: Kommission ruft zu mehr Gleichberechtigung auf

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Internationaler Frauentag

Zum heutigen Internationalen Frauentag (Dienstag) haben mehrere EU-Kommissare in einer gemeinsamen Erklärung zur mehr Gleichstellung von Frauen und Männern innerhalb der EU und weltweit aufgerufen:

08/03/2016

"Heute würdigen wir die Frauen. Wir würdigen ihre Rolle in der Gesellschaft, bei der Arbeit, in unseren Familien und unserem Leben. Wir erinnern auch an ihr Leid, die Härten und die Ungerechtigkeit, die heute für viele noch Realität sind. Zweifellos dürfen wir Geschlechtergerechtigkeit nicht nur heute, am Internationalen Frauentag, in den Mittelpunkt stellen; wir müssen es jeden Tag tun."

In der Erklärung heißt es weiter: "Es ist wichtig, dass wir uns weiter bemühen, Gleichheit von Männern und Frauen in die ganze Bandbreite unserer vielfältigen politischen Maßnahmen einzubinden, in allen unseren Mitgliedstaaten und in allen Ländern, mit denen wir zusammenarbeiten. Die Europäische Union bekämpft unermüdlich Sexismus, Diskriminierung, geschlechterbedingte Gewalt und Ungleichheit. Mit neuen Rechtsvorschriften der EU werden Opferrechte gesichert, Menschenhandel bekämpft und Gleichbehandlung gefördert. Die Kommission hat soeben einen Vorschlag für die Ratifizierung der Konvention von Istanbul zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen vorgelegt, ein klares Signal, dass es nun Zeit ist, gemeinsam noch wirkungsvoller zu handeln."

Die Kommissionsmitglieder riefen auch zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Welt auf: "Die Europäische Union setzt sich auch dafür ein, die neue Agenda 2030 der Vereinten Nationen und deren Ziele für nachhaltige Entwicklung zu fördern, was auch die nachdrückliche Verpflichtung umfasst, für Geschlechtergerechtigkeit einzutreten und Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt zu Teilhabe zu verhelfen. In humanitären Notsituationen, auch in der aktuellen Flüchtlingskrise, will die Europäische Union sicherstellen, dass ihre humanitäre Hilfe zu Lösungen für geschlechtsspezifische Fragen beiträgt. Wir leiten Schritte ein, Frauen stark zu machen, für ihre Rechte einzutreten und alle Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu bekämpfen, insbesondere Menschenhandel, Genitalverstümmelung und frühe Zwangsheirat. Frauen als wichtige Akteure und treibende Kräfte für nachhaltige Entwicklung und nachhaltigen Frieden müssen eine zentrale Rolle in einer Welt spielen, die von Konflikten und Ungleichheit so hart getroffen wird."

Zum vollständigen Statement gelangen Sie hier.

Mehr Informationen zum Beitrag der EU-Kommission zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern finden Sie hier.

Pressekontakt: Katrin Abele, Tel.: +49 (30) 2280-2140

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet der Infopunkt der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.