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Indien und EU wollen engere Beziehungen

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Freihandelsabkommen

Beim EU-Indien-Gipfel in Brüssel haben sich beide Seiten für eine engere Zusammenarbeit in wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Fragen ausgesprochen.

31/03/2016

Die EU und Indien, die beiden weltweit größten Demokratien, wollen die Partnerschaft zwischen beiden Seiten intensivieren und sich weltweit für Frieden, Sicherheit und Wohlstand einsetzen.

In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten der indische Premierminister Narendra Modi, Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Ratspräsident Donald Tusk am Mittwochabend die Anschläge in Brüssel als nicht hinnehmbaren Angriff auf die offenen demokratischen Gesellschaften. Den Angehörigen der Opfer sprachen sie ihr Mitgliedgefühl aus. Der Kampf gegen Hass, gewaltbereiten Extremismus und Terrorismus vereine beide Partner. 

Ein Ergebnis des Treffens war außerdem, den wirtschaftlichen Beziehungen einen neuen Impuls zu geben und den Aktionsplan EU-Indien 2020 voranzutreiben. Der Aktionsplan sieht konkrete Maßnahmen für die strategische Partnerschaft EU-Indien in den nächsten fünf Jahren vor. Konkrete Vereinbarungen für eine engere Zusammenarbeit wurden bei dem EU-Indien-Gipfel in Bereichen wie Verkehr, Energie und Wasserwirtschaft getroffen.

Die EU war Gastgeberin des 13. Gipfeltreffens EU-Indien und wurde dabei von Präsident Tusk und Präsident Juncker vertreten. Auch Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, und Cecilia Malmström, für Handel zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission, hatten am Gipfel teilgenommen.

Die strategische Partnerschaft EU-Indien wurde 2004 eingeleitet. Das letzte Gipfeltreffen EU-Indien fand 2012 in Delhi statt.

Wortlaut der gemeinsamen Erklärungen (auf Englisch).  

Faktenblatt zu den EU-Indien-Beziehungen

Pressekontakt: Margot Tuzina, Tel.: +49 (30) 2280 2340

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