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Forschungsprogramm Horizont 2020: Unterstützung für vier innovative deutsche KMU

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Research an Development

Mit 48,6 Millionen Euro werden europaweit 45 kleine und mittlere Unternehmen unterstützt.

18/02/2016

Vier davon kommen aus Deutschland – aus Ostrau, Kaufbeuren, Unterensingen und Halle. Heute (Donnerstag) wurden die Ergebnisse der aktuellen Auswahlrunde des KMU-Instruments des EU-Forschungsprogramms bekanntgegeben. Am erfolgreichsten waren britische KMU, mit sieben erfolgreichen Bewerbern, gefolgt von sechs italienischen Firmen.

Insgesamt wurden 1090 Bewerbungen für die 2. Phase des KMU-Instruments eingereicht. 30 Projekte können in den 45 erfolgreichen KMU gefördert werden, die Fördersummen reichen von 500.000 Euro bis 2,5 Mio. Euro bzw. 5 Mio. Euro für Gesundheitsprojekte. Seit dem Start des Programms am 1. Januar 2014 konnten insgesamt 356 Firmen von der 2. Phase des KMU-Instruments profitieren.

Das neue KMU-Instrument im Forschungsprogramm Horizont 2020 richtet sich an alle Arten von KMU mit einem hohen Innovations- und Wachstumspotenzial. Es handelt sich dabei um ein Querschnittsinstrument, da es sowohl innerhalb der Bereiche "Grundlegende und industriellen Technologien (LEIT)" als auch "Gesellschaftliche Herausforderungen" gilt.

Das KMU-Instrument orientiert sich an dem amerikanischen SBIR-Konzept (Small Business Innovation Research). Dieses Konzept leistet einen Beitrag dazu, dass Forschungsergebnisse in Form von neuartigen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen verwertet werden können.  Das KMU-Instrument ist in drei Phasen gegliedert, in denen Forschungsergebnisse umfassend von der Erstellung einer Machbarkeitsstudie über Demonstration und die Prototypenentwicklung bis zur Vermarktung des Produkts gefördert werden.

Die Projekte werden nach jeder Phase evaluiert und nur die erfolgversprechendsten Ansätze werden weitergefördert. Dabei müssen nicht alle drei Phasen durchlaufen werden. So ist z. B. eine Bewerbung in Phase 2 möglich, wenn nachgewiesen wird, dass sie die gleichen Kriterien wie die in Phase 1 geförderten Projekte erfüllt. Das Instrument hat dadurch einen hohen Wettbewerbscharakter und ist insbesondere an der Anwendbarkeit der Ergebnisse orientiert.

Zur Liste der erfolgreichen Bewerber gelangen Sie über die ausführliche Pressemeldung in englischer Sprache, zu den Ansprechpartnern der Nationalen Kontaktstelle Innovation in KMU hier.

Pressekontakt: Gabriele Imhoff, Tel.: +49 (30) 2280-2820

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet der Infopunkt der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.