Vertretung in Deutschland

Europäisches Solidaritätscorps: Freiwillige können sich ab Mittwoch registrieren

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Die Europäische Kommission gibt am kommenden Mittwoch in Brüssel, Berlin und anderen Städten Europas den Startschuss für das Europäische Solidaritätskorps. „Die Solidarität ist der Kitt, der unsere Union zusammenhält. Denn es gibt viele junge und sozial denkende Menschen in Europa, die sich in die Gesellschaft einbringen und Solidarität zeigen wollen – und wir können für sie die Möglichkeiten schaffen, dies zu tun.“ Mit diesen Worten hatte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker im September in seiner Rede zur Lage der Europäischen Union die Einrichtung des Europäischen Solidaritätscorps bis zum Jahresende angekündigt. Mit dem Corps  baut die Kommission bestehende EU-Programme für Erwerbstätige und Freiwillige deutlich aus. In Berlin startet Kommissionsvertreter Richard Kühnel das Corps am Mittwoch bei einer Veranstaltung im Europäischen Haus mit der Vorsitzenden des Bundesjugendrings, Lisi Maier.    

05/12/2016

(05.12.2016) - Am 7. Dezember ist es soweit: In Brüssel wird Kristalina Georgieva, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, mit zahlreichen Organisationen und vielen jungen Menschen das Europäische Solidaritätskorps um 13 Uhr offiziell starten. Junge Menschen, die an Solidaritätsaktivitäten in ganz Europa interessiert sind, können sich dann über das neue Korps informieren, Erfahrungen austauschen und mit teilnehmenden Organisationen in Kontakt treten.

In den Mitgliedstaaten wird es ähnliche Veranstaltungen zur Geburtsstunde des Korps geben. In Berlin drückt der Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland, Richard Kühnel, ebenfalls am 7. Dezember auf einer Veranstaltung im Europäischen Haus  um 18.30 Uhr den Startknopf für die neue Plattform.

Die Idee hinter dem Solidaritätscorps ist einfach: Junge Menschen zwischen 17 und 30 Jahren engagieren sich in europäischen Krisensituationen und leisten dort Hilfe, wo sie am dringendsten gebraucht wird - beispielsweise bei der Flüchtlingskrise an Europas Grenzen oder nach den jüngsten Erdbeben in Italien. Durch ihr Engagement sammeln sie nicht nur wertvolle Kompetenzen und Arbeitserfahrung in einem anderen europäischen Land. Es entstehen auch Freundschaften, Neugier und neue Verbindungen. Bis 2020 sollen die ersten 100.000 jungen Europäerinnen und Europäer daran teilnehmen.

Das Solidaritätskorps ist Teil von Maßnahmen zur Beschäftigung und Ausbildung junger Menschen, auf die sich die Staats- und Regierungschefs von 27 Mitgliedstaaten auf dem EU-Gipfel in Bratislava vom 16. September Maßnahmenpakets verpflichtet hatten.

Vor dem offiziellen Start halten die Kommissionsmitglieder Marianne Thyssen, Christos Stylianides und Tibor Navracsics nach der Sitzung der Kommission eine Pressekonferenz im Pressesaal des Berlaymont-Gebäudes ab.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung: Europäische Kommission gibt Startschuss für das Europäische Solidaritätskorps

Pressekontakt:  Gabriele Imhoff, Tel.: +49 (30) 2280-2820

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.