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EU verurteilt Anschlag auf Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Nordafghanistan

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Der EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides, hat gestern Abend (Mittwoch) mit deutlichen Worten auf die Ermordung der sechs Mitarbeiter des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK) reagiert. „Ein Angriff auf Menschen, die anderen helfen, ist ein Angriff auf die Menschlichkeit an sich und ein schwerer Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht“, sagte Stylianides in seiner Erklärung. Er sprach den Familien, Freunden und Kollegen  der Opfer sein Mitgefühl aus. Der Vorfall zeige nicht nur, wie gefährlich die Arbeit der humanitären Helfer in Afghanistan sei, sondern auch den Mut der Helfer, die sich dort in selbstloser Weise für andere einsetzten. 

09/02/2017

(09.02.2016) – „Ich verurteile aufs Schärfste die Angriffe auf die im Nordosten Afghanistans tätigen Mitarbeiter des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK), die heute getötet wurden, während sie humanitäre Hilfe leisteten“, so der Kommissar weiter.

Er appellierte an alle Parteien, sich für die Sicherheit und die ungehinderte Arbeit der Hilfsorganisationen einzusetzen. „Alle Konfliktparteien in Afghanistan müssen dafür sorgen, dass humanitäre Organisationen ungehinderten und sicheren Zugang zu hilfsbedürftigen Menschen haben. Die Menschen leiden untern dem jahrzehntelangen Krieg und Naturkatastrophen wie den jüngsten Lawinenabgängen“, sagte Stylianides.

Weitere Informationen:

Wortlaut der Erklärung von Stylianides

EU-Hilfe für Afghanistan

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