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EU und China beraten Zusammenarbeit in Handelsfragen

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Bei den gestern (Dienstag) in Brüssel stattfindenden hochrangigen Handelsgesprächen haben die EU und China über strategische Fragen der gemeinsamen Handelsbeziehungen gesprochen. Dabei ging es unter anderem um die weltweite wirtschaftliche Situation, Reformen der Handelspolitik in beiden Regionen und um die Streitbeilegung bei Handelsauseinandersetzungen. China sicherte zu, stärker gegen die Überproduktion von Stahlerzeugnissen vorzugehen. Die EU forderte zudem einen deutlich verbesserten Marktzugang für EU-Unternehmen.

19/10/2016

(19.10.2016) - Beide Seiten lobten die Fortschritte auf dem Weg zu einem bilateralen Investitionsabkommen und vereinbarten eine stärkere Zusammenarbeit in der Digitalen Wirtschaft sowie der Ressourcen schonenden Kreislaufwirtschaft. Im Hinblick auf die von China angeführten Wirtschaftsreformen, betonte Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen die Gleichbehandlung aller Akteure am Markt. „Ich denke, unser Austausch heute bietet eine effektive und kooperative Antwort auf die Herausforderungen in der EU, China und der Welt. Wir teilen unsere Bekenntnis zu starkem, nachhaltigen und ausgeglichenem Wachstum“, sagte Katainen nach den Gesprächen.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung: EU and China discuss trade, investment, overcapacity and cooperation on state aid control at the 6th High-level Economic and Trade Dialogue

Pressekontakt: Margot Tuzina, Tel.: +49 (30) 2280 2340

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