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EU startet Soforthilfe für Ecuador

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Die EU hat umgehend ihre Soforthilfe für das von einem schweren Erdbeben getroffene Ecuador in Gang gesetzt. Eine erste Unterstützung von 1 Mio. Euro wurde für humanitäre Hilfe zur Verfügung gestellt. Weitere Hilfseinsätze werden mit Hilfe des EU-Katastrophenschutzes, den Ecuador und die Vereinten Nationen angefordert haben, in Kürze anlaufen.

18/04/2016

"Die EU ist vollständig in die Unterstützung der internationalen Hilfsaktionen eingebunden, um den Tausenden von dem Erdbeben Betroffenen zu beizustehen. Wir koordinieren bereits die Hilfsleistungen durch den EU-Katastrophenschutzmechanismus, um lebensrettende Unterstützung für Notleidende zu bieten. Die Experten für humanitäre Hilfe der Kommission sind zudem auf dem Weg in die betroffenen Gebiete, um die Hilfsaktionen zu unterstützen und den weiteren Bedarf an Hilfen zu prüfen", sagte Christis Stylianides, Kommissar für Humanitäre Hilfe und  Krisenmanagement, heute (Montag) in Brüssel.

Das Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen (Emergency Response Coordination Centre ) überwacht die Entwicklungen und koordiniert die aus den EU-Mitgliedstaaten eintreffenden Hilfsangebote. Das EU-Satellitensystem "Copernicus" liefert  darüber hinaus Satellitenbilder für die schnelle Analyse der Schäden am und um das Epizentrum des Erdbebens.

Ein Erdbeben der Stärke 7,8 hat Ecuador am Abend des 16. April erschüttert und 272 Menschleben gekostet. Über 1500 Menschen sind verletzt. Es war das stärkste Beben, das das Land in den letzten Jahrzehnten verzeichnet hat.

Pressemitteilung: EU supports Ecuador following deadly earthquake

Pressekontakt: Margot Tuzina, Tel.: +49 (30) 2280 2340

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet der Infopunkt der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.