Vertretung in Deutschland

EU investiert in Energieanbindungen zwischen Deutschland und Polen

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Die Europäische Kommission stellt weitere 9,2 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für den Bau von Interkonnektoren zwischen Polen und Deutschland bereit. Konkret geht es um zwei Gaspipelines in Dolnośląskie, Lasów-Jeleniów und Gałów-Kiełczów sowie den Ausbau des unterirdischen Gasspeichers in Wierzchowice. Dadurch wird sich die Kapazität der Gasleitungen erhöhen, mit denen Gas zwischen beiden Ländern über Lasów an der polnisch-deutschen (sächsischen) Grenze transportiert werden kann. Investitionen in grenzüberschreitende Energie-Infrastrukturen sind ein wichtiges Element der Europäischen Energieunion, einer der politischen Prioritäten der Juncker-Kommission.

12/09/2016

(12.09.2016) „Interkonnektoren sind entscheidend für die Schaffung unserer Energieunion“, erklärte EU-Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovič, zuständig für die Energieunion, heute (Montag) in Brüssel. Länderübergreifende Strom- und Gasleitungen sorgen für mehr Versorgungssicherheit, verringern die Abhängigkeit Europas von Einfuhren, und sie spielen eine wichtige Rolle bei der Umstellung auf erneuerbare Energien.

Die 59 km neu gebauter Pipelines werden den Gasbedarf von etwas 3 Mio. Menschen abdecken, insbesondere im Winter. Die EU-Kommissarin für Regionalpolitik, Corina Creţu, erklärte: „So trägt die Kohäsionspolitik der EU ihren Teil zur Energieunion bei. Wir sorgen für eine sichere, wettbewerbsfähige und bezahlbare Energieversorgung für Haushalte und Unternehmen.“

Weitere Informationen:

Pressemitteilung: Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) verbessert Energieanbindungen zwischen Deutschland und Polen

Europäische Struktur- und Investitionsfonds in Polen (englisch und polnisch)

Europäische Struktur- und Investitionsfonds in Deutschland

Website zur Europäischen Energieunion

Pressekontakte: Katrin Abele, Tel.: +49 (30) 2280-2140 und Claudia Guske, +49 (30) 2280-2190

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