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EU-Bericht belegt zunehmenden Protektionismus

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Weltweit sind in den vergangenen 18 Monaten zahlreiche neue Handelsbarrieren hochgezogen worden.  Zu diesem Ergebnis kommt ein heute (Dienstag) von der EU-Kommission vorgestellter Bericht. Demnach haben 31 Länder in diesem Zeitraum 200 neue Schritte ergriffen, um ihre Märkte abzuschotten. Die Zahl der protektionistischen Maßnahmen steigt damit seit Beginn der Wirtschaftskrise auf insgesamt 1000.

21/06/2016

(21.06.2016) – Handelskommissarin Cecilia Malmström sagte dazu: „Handelsprotektionismus scheint überall in der Welt weiterhin anzusteigen. Offene Märkte haben gezeigt, dass sie Innovationen, erhöhte Produktivität wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand bringen. Trotzdem wurden nur wenige Handelsbarrieren entfernt, während neue eingeführt wurden. Daher werden wir mit unseren Anstrengungen weitermachen, offenen Handel durch Freihandelsabkommen zu fördern und bestehende Regeln durchzusetzen. Ich hoffe zutiefst, dass unsere Partner gemeinsam mit uns das starke Engagement  übernehmen, damit offene Märkte für alle funktionieren.“

Die EU setzt sich entschieden für die Abschaffung von Handelsbarrieren ein, damit die EU-Bürger davon profitieren können. Sie hat daher spezielle Strategien zur Beseitigung der Importbeschränkungen für europäische Produkte eingeführt. Am stärksten von Handelsbeschränkungen betroffen sind Produkte wie Rohmaterialien, Energie und auch Informationstechnologie.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung: Commission report points to rising global protectionism

Der aktuelle Bericht zu Handelsprotektionismus

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