Vertretung in Deutschland

EU bekräftigt Unterstützung für libysche Institutionen

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EU-NATO-Kooperation

Bei einem Treffen von Vertretern der EU-Delegation in Libyen, der Operation Sophia und  der EU-Mission zur Unterstützung des libyschen Grenzmanagements mit dem libyschen Premierminister Fajis al-Sarradsch und weiteren libyschen Politikern gestern (Dienstag) in Tripolis hat die Europäische Union ihr Engagement für die lybischen Behörden bekräftigt. Bei dem Treffen ging es um die Förderung und den Aufbau der libyschen Sicherheitsbehörden, der Rechtsstaatlichkeit sowie der Grenzkontrollen und Migrationssteuerung.

02/08/2017

Zuletzt hatten die EU-Mitgliedstaaten am 17. Juli die Operation Sophia und die EU-Grenzschutzmission bis Dezember 2018 verlängert. Das Mandat der Operation Sophia wurde um einen Überwachungsmechanismus und langfristige Schulung der libyschen Grenzbeamten erweitert.

Die EU hatte zudem im Rahmen des EU-Treuhandfonds für Afrika am 28. Juli den libyschen Behörden weitere 46 Mio. Euro zugesagt, um einen besseren den Schutz von Migranten und die Steuerung der Migrationsströme in Libyen effektiver bewältigen zu können.

Mit dem Besuch unterstrich die EU ihre Entschlossenheit, Libyen als engem Nachbarn in diesen schwierigen Zeiten zur Seite zu stehen und durch ihre Unterstützung in unterschiedlichen Bereichen wie Gesundheit, Bildung und Kommunalförderung zur Stabilisierung des Landes beizutragen.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung: EU confirms its engagement in support of Libyan institutions

Schlussfolgerungen des Rates zu Libyen (17. Juli 2017)

EU-Treuhandfonds für Afrika: Annahme eines mit 46 Mio. Euro ausgestatteten Programms für integriertes Migrations- und Grenzmanagement in Libyen

Factsheet on EU-Libya relations

EU Trust Fund for Africa

Pressekontakt: Margot Tuzina, Tel.: +49 (30) 2280 2340

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.