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Antibiotikaresistenz: EU-Kommission legt Evaluierung des EU-Aktionsplans vor

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Ein gemeinsames europäisches Vorgehen gegen die wachsende Antibiotikaresistenz bleibt notwendig. Das zeigt eine Evaluierung eines EU-Aktionsplans, die die Europäische Kommission heute (Montag) vorgelegt hat. Der Plan aus dem Jahr 2011 hatte konkrete Maßnahmen bis zum Jahr 2016 vorgegeben, um die EU-Staaten beim Kampf gegen die Antibiotikaresistenz zu unterstützen. Infektionen durch arzneimittelresistente Bakterien führen in der EU jährlich zu 25.000 Todesfällen und Kosten von 1,5 Mrd. Euro.

24/10/2016

(24.10.2016) – Der Aktionsplan hat die Kooperation zwischen den EU-Staaten und auf internationaler Ebene verstärkt, unter anderem bei der Forschung zum Thema. Die Evaluierung zeigt auf, dass  nationale Aktionspläne in den EU-Staaten vonnöten bleiben, um Unterschiede zwischen den EU-Staaten auszugleichen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zur Antibiotikaresistenz über Sektoren hinweg zu stärken und das Wissen rund um das Thema auch innerhalb der Bevölkerung auszubauen. Auch muss die EU auf internationaler Ebene mit einer Stimme sprechen.

Weitere Informationen:

Website: Antibiotikaresistenz: Action at EU Level

Evaluation of the Action Plan against the rising threats from antimicrobial resistance

Factsheet

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