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EU hilft Italien, Griechenland, Albanien, Nordmazedonien und Türkei bei Bekämpfung von Waldbränden

Angesichts der anhaltenden Waldbrände in verschiedenen Regionen des Mittelmeerraums und des westlichen Balkans hat die EU-Kommission weitere Unterstützung mobilisiert. Zwei Canadair-Brandbekämpfungsflugzeuge aus Frankreich werden heute (Mittwoch) in die betroffenen Gebiete in Italien für Löscharbeiten entsandt. Zwei Löschflugzeuge aus Zypern und ein Einsatzteam am Boden vor Ort unterstützen Griechenland. Tschechien und die Niederlande stellen zwei Hubschrauber zur Unterstützung der Einsätze in Albanien bereit. Darüber hinaus schickt Slowenien ein Team von 45 Feuerwehrleuten nach Nordmazedonien. Für die Türkei wurde aus der rescEU -Reserve ein Canadair-Flugzeug aus Kroatien und zwei Canadair-Flugzeuge aus Spanien mobilisiert, nachdem das Land am 1. August das EU-Katastrophenschutzprogramm aktiviert hatte.

04/08/2021

Die Kommission hilft den Ländern dabei, die Ausbreitung der Brände einzudämmen und Leben sowie Existenzgrundlagen zu schützen. Der für Krisenmanagement zuständige Kommissar Janez Lenarčič sagte: „Wir arbeiten rund um die Uhr daran, Hilfe zu schicken, während die Brände in ganz Europa wüten. Ich danke Zypern, Tschechien, Frankreich, Slowenien und den Niederlanden für die rasche Entsendung von Löschflugzeugen, Hubschraubern und einem Team von Feuerwehrleuten zur Unterstützung der von den Waldbränden schwer betroffenen Länder. In dieser Zeit, in der mehrere Mittelmeerländer mit Bränden konfrontiert sind, sorgt der EU-Katastrophenschutz dafür, dass unsere vorhandenen Brandbekämpfungsinstrumente mit maximaler Kapazität eingesetzt werden.“ Dies sei ein hervorragendes Beispiel für die Solidarität der EU in Zeiten der Not.

Die gesamte Hilfe wird über das EU-Katastrophenschutzverfahren mobilisiert. Die Kommission kofinanziert mindestens 75 Prozent der Transportkosten. Die Einsätze kommen zu den von der EU koordinierten Feuerwehreinsätzen hinzu, die derzeit in der Türkei und Ende Juli auf Sardinien (Italien) stattgefunden haben. Satellitenkarten des EU-Satelliten Copernicus Emergency Management unterstützen die Einsatzkräfte zusätzlich dabei, die Einsätze zu koordinieren. Das EU-Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen, das rund um die Uhr besetzt ist, steht in ständigem Kontakt mit den Katastrophenschutzbehörden der von den Bränden betroffenen Länder, um die Lage genau zu beobachten und die EU-Hilfe zu kanalisieren.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung zu Italien, Griechenland, Albanien und Nordmazedonien vom 4. August

Pressemitteilung zu Waldbränden in der Türkei vom 1. August

Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen

rescEU Facesheet

Pressekontakt: Fabian Weber. Mehr Informationen zu allen Pressekontakten hier.

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