Vertretung in Deutschland

EU unterstützt Menschen in Myanmar nach Militärputsch

Die EU verstärkt ihre Hilfe für die Bedürftigen in Myanmar im Zusammenhang mit dem jüngsten Militärputsch und stellt zusätzliche 9 Mio. Euro an humanitärer Soforthilfe bereit. Die humanitäre Hilfe der EU in Myanmar im Jahr 2021 beläuft sich damit auf bisher 20,5 Mio. Euro. Der Kommissar für Krisenmanagement sagte: „Die EU verurteilt die verabscheuungswürdigen Gewalttaten des Staatsstreichs und wird weiterhin über ihre Partner tatkräftige humanitäre Unterstützung direkt für die am stärksten gefährdete Bevölkerung leisten.“

16/04/2021

„Die gewalttätige Militärjunta, die die rechtmäßige Regierung in Myanmar gestürzt hat, tötet gnadenlos unschuldige Zivilisten und verstößt damit in ungeheuerlicher Weise gegen das humanitäre Völkerrecht, was die ohnehin schon schlimme humanitäre Krise der Bevölkerung noch verschärft. In dieser entscheidenden und dringenden Zeit setzt sich die EU für die Menschen in Myanmar ein, indem sie ihre Unterstützung im Bereich der humanitären Hilfe deutlich aufstockt“, so Janez Lenarčič weiter.

Die Mittel werden zur Deckung des dringenden humanitären Bedarfs in den Bereichen medizinische Soforthilfe, Schutz, Ernährungssicherheit und sektorübergreifende Nothilfe eingesetzt. Mit dieser zusätzlichen Unterstützung verstärkt die EU ihre Hilfe in den vom Konflikt betroffenen Gebieten und in städtischen Gebieten, in denen die Sicherheitskräfte Myanmars wahllos Gewalt anwenden.

Weitere Informationen:

Ausführliche Pressemitteilung

Pressekontakt: Laura Bethke, Tel.: +49 (30) 2280- 2200

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail der telefonisch unter (030) 2280 2900.