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Facebook, Google, Microsoft, Twitter und TikTok machen Fortschritte im Kampf gegen Desinformation über Covid-19

Facebook, Google, Microsoft, Twitter und TikTok haben Fortschritte im Kampf gegen Desinformation im Zusammenhang mit Covid-19 erzielt. Das zeigen heute (Donnerstag) von der EU-Kommission veröffentlichte Berichte. Die Plattformen haben die Sichtbarkeit von seriösen Inhalten für Millionen von Nutzern verbessert und Richtlinien in ihre Nutzungsbedingungen aufgenommen, um Desinformationen über Impfstoffe zu entfernen. Hunderttausende Konten, Angebote und Werbung im Zusammenhang mit dem Coronavirus und impfbezogenen Fehlinformationen wurden gesperrt. Außerdem haben die Plattformen ihre Zusammenarbeit mit Faktenprüfern intensiviert, um faktengeprüfte Inhalte über Impfungen bekannter zu machen.

28/01/2021

„Die Pandemie ist zu einem Nährboden für falsche Behauptungen und Verschwörungstheorien geworden, und Plattformen sind wichtige Verstärker für diese Art von Nachrichten“, sagte Věra Jourová, Vizepräsidentin der EU-Kommission für Werte und Transparenz. „Wir müssen weiter zusammenarbeiten, um unseren Kampf gegen Desinformation zu verbessern.“

Die Berichte markieren das Ende des ersten sechsmonatigen Berichtszeitraums. Angesichts der Relevanz dieser Berichterstattung im aktuellen epidemiologischen Kontext wird das Programm für die nächsten sechs Monate fortgesetzt.

Die Kommission hat die Online-Plattformen gebeten, mehr Daten über die Entwicklung der Verbreitung von Desinformationen während der Coronavirus-Pandemie und über detailliertere Informationen über die Auswirkungen ihrer Aktionen auf der Ebene der EU-Länder bereitzustellen.

Dieses monatliche Berichtsprogramm wurde im Rahmen der gemeinsamen Mitteilung vom 10. Juni 2020 ins Leben gerufen, um gegenüber der Öffentlichkeit Rechenschaft über die Bemühungen der Plattformen und der relevanten Branchenverbände zur Eindämmung der Online-Desinformation im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu gewährleisten. Die heutigen Berichte konzentrieren sich auf die Maßnahmen, die im Dezember 2020 von Facebook, Google, Microsoft, Twitter und TikTok ergriffen wurden.

Weitere Informationen:

Daily News vom 28.1.2021

Vollständige Pressemitteilung mit Links zu den Berichten

Pressekontakt: Katrin Abele, Tel.: +49 (30) 2280-2140

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