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Humanitäre Luftbrücke: EU koordiniert und finanziert Hilfslieferungen nach Afrika, Asien und Lateinamerika

Die Humanitäre Luftbrücke der EU gewährleistet als Reaktion auf die Coronakrise, dass humanitäre Hilfe auch während der Pandemie dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird. Bisher hat die EU die Lieferung von über 1.100 Tonnen medizinischer Ausrüstung in Gebiete in Afrika, Asien und Mittel- und Südamerika koordiniert und finanziert. Zu den unterstützten Ländern gehören Afghanistan, Burkina Faso, die Zentralafrikanische Republik, die Demokratische Republik Kongo, Iran, Sudan, Südsudan, Haiti, Somalia, Guinea-Bissau, Irak und Jemen. Die 45 Luftbrückenflüge haben seit ihrem Start am 8. Mai 2020 zudem 1.475 medizinisches und humanitäre Helfer ans Ziel gebracht.

29/07/2020

Der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarčič, der an mehreren Luftbrückenflügen teilgenommen hat, erklärte: „Die EU ist während der Coronavirus-Pandemie nicht von der globalen Solidarität abgewichen. Wir brauchen mehr Zusammenarbeit und Koordination auf internationaler Ebene, um die Pandemie wirklich in den Griff zu bekommen. Unsere EU-Luftbrückenflüge haben für Länder mit fragilen Gesundheitssystemen einen echten Unterschied gemacht. Wir werden sowohl zu Hause in Europa als auch international weiter daran arbeiten, unsere Partner bei der Bewältigung dieser Herausforderung zu unterstützen.“

Neben der Bereitstellung von Transportkapazitäten hat die EU auch diplomatische Unterstützung geleistet, um den Zugang für die humanitären Hilfslieferungen zu erleichtern. Die EU stimmt sich eng mit dem vom Welternährungsprogramm verwalteten UN-Flugbetrieb ab und ergänzt diesen.

Weitere Informationen:

Die vollständige Pressemitteilung

Die Humanitäre Luftbrücke der EU

Pressekontakt: Laura Bethke , Tel.: +49 (30) 2280- 2200

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