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Satelliten und Datenanalysen helfen aus der Coronavirus-Krise: Kommission und ESA stellen neue Plattform vor

Mithilfe von Satelliten des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus, Künstlicher Intelligenz und Datenanalysen von Umweltparametern und menschlichen Aktivitäten können die Auswirkungen der Coronakrise und die Erholung nach der Pandemie bis in die kleinste Region beobachtet werden. Die Europäische Kommission hat dazu in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA ein Coronavirus-Erdbeobachtungsinstrument (Rapid Action Coronavirus Earth observation tool, RACE) entwickelt und heute (Freitag) vorgestellt.

05/06/2020

EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton erklärte: „Das neue Coronavirus-Erdbeobachtungs-Instrument ist ein echter Beweis für die Widerstandsfähigkeit Europas. Selbst in den schwierigsten Zeiten finden die Europäer immer Lösungen für die schwierigsten Situationen.“ Die Plattform sei ein einzigartiges Instrument, das nicht nur während der Coronavirus-Pandemie helfen wird, sondern auch in vielen anderen Bereichen, etwa um die grünen Ziele der EU zu erreichen. 

Das Instrument überwacht unter anderem wichtige Umweltparameter - wie Veränderungen der Luft- und Wasserqualität, wirtschaftliche und menschliche Aktivitäten einschließlich Industrie, Schifffahrt, Bauwesen, Verkehr sowie die landwirtschaftliche Produktivität.

Die Plattform RACE kombiniert Beobachtungsdaten der Copernicus-Sentinel-Satelliten, die sich im Besitz der EU befinden, mit Künstlicher Intelligenz und Datenanalyse-Instrumenten.

Weitere Informationen:

Rapid Action Coronavirus Earth observation tool, RACE

ESA Copernicus-Website

Pressekontakt: Nikola John Tel.: +49 (30) 2280 2410

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