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Knapp 1 Milliarde Euro für Energieinfrastruktur: Nächste Runde für Projekte von gemeinsamen Interesse startet

Die Europäische Kommission hat heute (Freitag) eine neue Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für grenzüberschreitende Energieinfrastruktur veröffentlicht. Darunter stehen 980 Mio. Euro bereit, um Projekte von gemeinsamem Interesse (PCI) im Energiebereich zu fördern. Das sind solche Vorhaben, die einen signifikanten Einfluss auf mindestens zwei EU-Länder haben und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, die Energiesicherheit der EU verbessern und zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Die EU-Mittel stammen aus der Connecting Europe Facility (CEF), dem europäischen Förderprogramm für transeuropäische Infrastruktur.

13/03/2020

Um eine Finanzierung aus dem CEF-Energiefonds zu beantragen, müssen die Projekte zunächst als Projekte von gemeinsamem Interesse (PCI) eingestuft werden. Im Einklang mit den Zielen des Europäischen Grünen Deals und als Reaktion auf die öffentliche Debatte und die Ansichten des Europäischen Parlaments wird die Kommission bei der Bewertung der Finanzierungsanträge in diesem Jahr einen verstärkten Schwerpunkt auf den Beitrag zur Dekarbonisierung legen. Projekte im Bereich Stromnetze und Stromspeicherung, die insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien unterstützen, werden gebührend berücksichtigt.

Der CEF-Energy verfügt über ein Gesamtbudget von 4,9 Mrd. Euro für die transeuropäische Energieinfrastruktur für den Zeitraum 2014-2020; Informationen zu den in den vergangenen Jahren ausgewählten Projekten gibt es hier.

Weitere Informationen:

Daily News vom 13.3.2020

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