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EU-Staaten unterstützen Kommissionsvorschlag zu Transfettsäuren

Die EU-Mitgliedstaaten haben heute (Freitag) im zuständigen Ausschuss den Vorschlag der Europäischen Kommission unterstützt, eine Obergrenze für die Verwendung von industriell hergestellten Transfetten in Lebensmitteln zu setzen. Sie beträgt 2 Gramm Transfette pro 100 Gramm Fett in für den Endverbraucher bestimmten Lebensmitteln.

07/12/2018

EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis, zuständig für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, begrüßte das Ergebnis: „Die immer höhere Aufnahme von Transfetten ist aus der Sicht von Ärzten seit vielen Jahren ein großes Problem, und zahlreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass etwas dagegen getan werden musste. Die heutige Abstimmung ist ein Schritt nach vorn, da sie zu konkreten Maßnahmen zur Beseitigung industriell hergestellter Transfette zum Nutzen der EU-Bürger führen wird. Nach der Prüfung des Textes durch das Parlament freue ich mich auf die endgültige Annahme der Verordnung bis zum Frühjahr 2019.“

Eine Reihe von wissenschaftlichen Studien, unter anderem von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, betont, dass die Aufnahme von Transfettsäuren so gering wie möglich sein sollte, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden.

Das Europäische Parlament hat nun zwei Monate Zeit, um den Entwurf der Durchführungsverordnung zu prüfen.

Weitere Informationen

Daily News vom 17.10.2018

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