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EU-Kommission bestürzt über Ermordung bulgarischer Journalistin

Die Europäische Kommission ist entsetzt über die Ermordung der jungen bulgarischen Journalistin Victoria Marinova. „Wieder fällt eine mutige Journalistin im Kampf für Wahrheit und gegen Korruption“, twitterte der Erste Vizepräsident Frans Timmermans am Sonntagabend. Ein Kommissionssprecher sagte heute (Montag): „Die Kommission wird die Ermittlungen aufmerksam verfolgen. Wir erwarten eine schnelle und gründliche Untersuchung durch die zuständigen Behörden, die die Verantwortlichen vor Gericht bringen und klären wird, ob der Angriff mit ihrer Arbeit zusammenhängt. Wir müssen dafür sorgen, dass Journalisten sicher sind und ihren unschätzbaren Beitrag zu unseren demokratischen Gesellschaften leisten.“

08/10/2018

Medienfreiheit, Pluralismus und der Schutz von Journalisten sind unerlässlich für eine freie und demokratische Gesellschaft. Die Kommission steht für diese Werte und unterstützt sie nachdrücklich.

Zuletzt hatte Kommissionspräsident Jean-Claude Jucker dies in seiner Rede zur Lage der Union im vergangenen September unterstrichen: „Allzu viele Journalisten werden eingeschüch­tert, angegriffen, manche wurden ermordet. Wir müssen unsere Journalisten besser schützen, sie sind wichtige Akteure in einer Demokratie.“ 

Weitere Informationen:

Das Statement aus der Pressekonferenz heute Mittag gibt es hier.

Pressekontakt: Katrin Abele, Tel.: +49 (30) 2280-2140

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