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Deutschland und weitere Mitgliedstaaten sagen Unterstützung für Indonesien zu

Deutschland, Frankreich, Spanien und das Vereinigte Königreich haben nun zusätzlich zu den bereits von Belgien und Dänemark angebotenen Hilfsmaßnahmen weitere Unterstützung für die Leidtragenden des Erdbebens und des Tsunamis in Indonesien angeboten. Die Kommission und die sechs Mitgliedstaaten haben so gemeinsam einen Betrag von rund 8 Mio. Euro an humanitärer Hilfe für diese Katastrophe in Indonesien zugesagt. Indonesien hatte zuvor beantragt, das EU-Katastrophenschutzverfahren zu aktivieren.

04/10/2018

Das Koordinierungszentrum für Notfallmaßnahmen der Kommission koordiniert die Hilfsangebote für die betroffenen Gebiete. Der für humanitäre Hilfe und Krisenbewältigung zuständige Kommissar Christos Stylianides sagte: „Ich begrüße die Großzügigkeit und Solidarität unserer Mitgliedstaaten. Die Europäische Union hat unseren Freunden in Indonesien in diesem Moment der Not schnell geholfen. Unsere Unterstützung wird den Betroffenen vor Ort entscheidende Hilfe leisten."

Die über den Mechanismus angebotene Unterstützung umfasst Wasseraufbereitungsanlagen, Notunterkünfte, Generatoren und andere lebenswichtige Güter. Kopernikus, der Satelliten-Notfallkartierungsdienst der Kommission, hat zehn Karten der Gebiete in der Nähe des Epizentrums des Erdbebens erstellt. Das Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen (ERCC) der Kommission verfolgt die Entwicklung aufmerksam und steht bereit, erforderlichenfalls weitere Unterstützung zu koordinieren.

Weitere Informationen:

Daily News vom 4. Oktober 2018
Gemeinsame Erklärung von EU-Außenbeauftragter Federica Mogherini und Kommissar Stylianides
Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen

Pressekontakt: Margot Tuzina , Tel.: +49 (30) 2280 2340
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