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Die EU stockt ihre Hilfe für die Erdbebenopfer in Indonesien auf

Die Europäische Kommission hat heute (Dienstag) ihre humanitäre Hilfe für die vom Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok betroffenen Menschen um 500.000 Euro erhöht. Insgesamt hat die EU damit 650.000 Euro für die am stärksten betroffenen Menschen in den schwer erreichbaren Gemeinschaften bereitgestellt. Die Unterstützung ergänzt die Hilfe der indonesischen Regierung und kommt durch die Hilfsprogramme der Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften 80.000 Bedürftigen unmittelbar zugute.

14/08/2018

„Wir stehen dem indonesischen Volk bei, das von den jüngsten Erdbeben in Lombok betroffen ist. Dieser zusätzliche Beitrag wird die Bedürftigen entscheidend unterstützen und sicherstellen, dass die Bedürftigsten unter den Betroffenen über ausreichende Mittel verfügen, um diese schwierige Zeit zu überstehen“, sagte Christos Stylianides, Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement.

Mindestens 390 Menschen starben und mehr als 1.300 wurden verletzt, als in den letzten zwei Wochen eine Reihe von schweren Erdbeben und zahlreichen Nachbeben die beliebte indonesische Ferieninsel heimsuchten. Die Erschütterungen verwüsteten mehr als 67.000 Häuser und ließen über 300.000 Menschen vertrieben zurück. Die EU-Mittel werden über das Acute Large Emergency Response Tool (ALERT) bereitgestellt, das darauf abzielt, in den Stunden und Tagen nach dem plötzlichen Ausbruch einer großen Notlage oder einer neuen humanitären Krise auf die unmittelbaren Bedürfnisse der Schwächsten zu reagieren.

Weitere Informationen:

Daily News vom 14.8.2018

Die humanitäre Hilfe der EU

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