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Beihilfen für Flughafen Erfurt-Weimar sind erlaubt

Die Europäische Kommission hat Betriebsbeihilfen in Höhe von 10,7 Mio. Euro zur Sicherung des Betriebs des Flughafens Erfurt-Weimar genehmigt. Der kleine Regionalflughafen in Thüringen, der jährlich rund 230.000 Passagiere abfertigt, befindet sich zu 100 Prozent in öffentlicher Hand. Ziel der Betriebsbeihilfe ist es, den Betrieb des Flughafens so lange aufrechtzuerhalten, bis seine Kosten ab 2024 gedeckt sind. Dies geschieht auf der Basis eines neuen Geschäftsmodells, das den Flughafen unabhängig von Billigfliegern macht, und einer Strategie zur Kostensenkung.

27/06/2018

Bei ihrer Bewertung hat die Kommission auch berücksichtigt, dass ein Teil der Betriebskosten des Flughafens darauf zurückzuführen ist, dass der Flughafen von der Feuerwehr und der Polizei genutzt wird. Die Kommission stellte fest, dass die Maßnahme mit den EU-Beihilfevorschriften, insbesondere den Leitlinien für staatliche Beihilfe für Flughäfen und Luftverkehrsgesellschaften, vereinbar ist, da sie zur Verbesserung der Verbindungen und zur Förderung der regionalen Entwicklung in Thüringen beitragen wird, ohne den Wettbewerb im Binnenmarkt übermäßig zu verzerren.

Weitere Informationen werden auf der Website der Kommission im öffentlichen Fallregister unter der Nummer SA.46945 verfügbar sein, sobald Fragen der Vertraulichkeit geklärt sind.

Pressekontakt: Reinhard Hönighaus, Tel.: +49 (30) 2280-2300

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.