Vertretung in Deutschland

Kommissar Stylianides in Berlin zum Europäischen Kongress für Katastrophenschutz

Der EU-Kommissar für  Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides, nimmt heute (Dienstag) in Berlin am Europäischen Kongress für Katastrophenschutz teil. In seiner Eröffnungsrede warb Stylianides für eine Stärkung des Katastrophenschutzes in den EU-Mitgliedsländern. „Es stimmt, dass Deutschland als größter Mitgliedstaat oft in der Lage sein wird, Krisen allein zu bewältigen. Sie verfügen über ausgezeichnete Kapazitäten auf allen Ebenen. Sie haben eine bewundernswerte Freiwilligenstruktur in allen Bundesländern. Aber auch Deutschland kann in Ausnahmefällen Hilfe benötigen“, sagte Stylianides. Dies könnten Naturkatastrophen oder unvorhersehbare, vom Menschen verursachte Krisen sein. Daher müssten alle Mitgliedstaaten auf diese Ausnahmefälle durch gemeinsame Bereitschaft vorbereitet sein, fügte er an.

26/06/2018

Auf der Agenda seines Besuchs stehen zudem Gespräche mit dem deutschen Außenminister Heiko Maas und  dem Präsidenten der Johanniter-Unfall-Hilfe, Frank-Jürgen Weise.

Die EU-Kommission hatte im vergangenen November die Initiative rescEU zur Stärkung der Europäischen Notfallbewältigungskapazität vorgeschlagen. Bei rescEU handelt es sich im Wesentlichen um eine Reserve von Ressourcen, die dann zum Einsatz kommt, wenn Mitgliedstaaten eine Katastrophe nicht alleine bewältigen können und zusätzliche Hilfe der EU benötigen, die auch rasch bereitgestellt werden sollte. Alle Kosten und Kapazitäten von rescEU sollen vollständig von der Europäischen Union finanziert werden.

Weitere Informationen:

Daily News vom 26.06.2018

Informationen zum Europäischen Kongress für Katastrophenschutz

Der Vorschlag zu rescEU

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