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Hochleistungsrechner: EU soll an die Weltspitze

Der Rat der Europäischen Union unterstützt die Pläne EU-Kommission zum Aufbau von Hochleistungsrechnern und der dafür notwendigen Infrastruktur in Europa. „Hochleistungsrechner sind aus der Wirtschaft und Gesellschaft der Zukunft nicht wegzudenken. Schon jetzt können etwa Forscher damit Prognosen zu Klima und Verläufen von Epidemien anstellen. Da für einzelne EU-Länder die Investitionen und der Aufwand aber zu groß sind, sind gemeinsame Ressourcen und EU-weiter Erfahrungsaustausch ein Gewinn für alle“,  sagten der für Digitales zuständige EU-Kommissionsvizepräsident Andrus Ansip und Digitalkommissarin Mariya Gabriel.

26/06/2018

Die Initiative - das gemeinsame Unternehmen EuroHPC – bündelt europäische, nationale und private Investitionen, um die europäischen Supercomputer bis 2022-2023 zur Weltspitze zu machen. Die Kommission plant, bis 2020 rund 1 Mrd. Euro an öffentlichen Mitteln in das gemeinsame Unternehmen zu investieren, wobei sich der Beitrag der EU auf rund 486 Mio. Euro beläuft und ein ähnlicher Betrag von den Mitgliedstaaten und den assoziierten Ländern bereitgestellt wird.

Das gemeinsame Unternehmen wurde von der EU-Kommission am 11. Januar 2018 vorgeschlagen und baut auf der europäischen Erklärung zu High-Performance Computing auf, die 2017 veröffentlicht wurde. Das Europäische Parlament wird im Juli über diesen Vorschlag abstimmen, bevor die Verordnung vom Rat der EU förmlich angenommen wird.

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