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Neue Datenquellen sollen effektive Migrationspolitik unterstützen

Die Europäische Kommission und die Internationale Organisation für Migration (IOM) haben heute (Montag) die Big Data for Migration Alliance (BD4M) ins Leben gerufen - eine globale Initiative, mit der für eine effektivere Migrationspolitik das Potenzial großer Datenquellen erschlossen und wertvolle Erkenntnisse bereitgestellt werden sollen.

25/06/2018

Soziale Medien und andere neue, innovative Quellen können traditionelle Datenquellen um aktuellere, dynamischere Informationen über Migrationstrends und -statistiken erweitern.

Die Gemeinsame Forschungsstelle, der Wissenschafts- und Wissensdienst der Europäischen Kommission, wird auf der heutigen Auftaktveranstaltung vorstellen, wie etwa Daten von Facebook interpretiert werden können, um ein genaues Bild der Migrationstrends zu erhalten.

Die Big Data for Migration Alliance stellt sicher, dass die Daten so behandelt werden, dass die höchsten Standards in Bezug auf Vertraulichkeit, Sicherheit und Ethik eingehalten werden. Das Projekt wird nur mit anonymisierten Daten arbeiten, wobei Zahlen und Trends ähnlich wie bei regulären Statistiken ausgewertet werden.

Ein Netzwerk von „Data Stewards“ wird integraler Bestandteil der Allianz sein, das über private und öffentliche Institutionen hinweg eingerichtet wird, um den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit Daten zu fördern. Die Allianz wird gemeinsam vom Knowledge Centre on Migration and Demography der Europäischen Kommission und dem Global Migration Data Analysis Centre der Internationalen Organisation für Migration der Vereinten Nationen einberufen.

Weitere Informationen:

Big Data for Migration Alliance (BD4M)

Pressekontakt: Nikola John, Tel.: +49 (30) 2280 2410

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.