Vertretung in Deutschland

Rat legt seinen Standpunkt zur Cybersicherheit fest

Die Mitgliedstaaten haben heute (Freitag) im Rat Telekommunikation ihren allgemeinen Standpunkt zum Entwurf der Kommission zur Cybersicherheit festgelegt. „Die heute erreichte Einigung ebnet den Weg für die Umwandlung der Agentur der Europäischen Union für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) in eine EU-Agentur für Cybersicherheit,  die, ausgestattet mit einem stärkeren Mandat, die Mitgliedstaaten bei der Bewältigung von Cyberangriffen und -bedrohungen unterstützen wird“, erklärten der für den digitalen Binnenmarkt zuständige Vizepräsident Andrus Ansip und die EU-Kommissarin für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Mariya Gabriel.

08/06/2018

„Nur durch eine Verbesserung der Cybersicherheit in Europa kann ein starker und tragfähiger digitaler Binnenmarkt zum Nutzen aller gewährleistet werden. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Mitgliedstaaten beim Aufbau der Cybersicherheit in der EU zusammenarbeiten, damit Komplikationen durch unterschiedliche nationale Rechtsvorschriften vermieden werden.“

Der Rechtsakt zur Cybersicherheit wurde von der Kommission im September 2017 als Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets zur Bewältigung von Cyberangriffen und zum Aufbau einer starken Cybersicherheit in der EU vorgeschlagen.

Weitere Informationen:

Erklärung von Vizepräsident Ansip und EU-Kommissarin Gabriel

Weitere Informationen zur Cybersicherheit in der EU

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