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Kommission begrüßt Einigung auf strengere Regeln zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung

Europäisches Parlament und die Mitgliedstaaten der EU haben eine vorläufige Einigung auf neue Regeln zur strafrechtlichen Verfolgung von Geldwäsche erzielt. EU-Sicherheitskommissar Julian King begrüßte die Einigung: „Wir müssen Terroristen und Kriminelle da treffen, wo es ihnen am meisten wehtut: beim Geld. Die neuen Vorschriften ermöglichen komplexere Ermittlungen bei länderübergreifenden Geldwäschedelikten und sorgen dafür, dass Kriminelle dahin kommen, wo sie hingehören, hinter Gitter. Die erzielte Einigung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer echten Sicherheitsunion.“

07/06/2018

EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos ergänzte: „In den vergangenen drei Jahren haben wir alles daran gesetzt, Schlupflöcher zu schließen. Mit strengen, EU-weiten Geldwäschegesetzen haben wir die Schrauben noch fester angezogen und es Terroristen und Kriminellen erschwert, mit den Erlösen aus Straftaten zu entkommen. Ein Europa, das den Schutz der Menschen ernstnimmt, muss die Finanzquellen von Straftätern und Terroristen nachverfolgen. Deshalb begrüße ich die erzielte Einigung sehr.“

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Vollständiges Statement

Pressemitteilung: Kommission verschärft Maßnahmen zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung

Pressemitteilung: Kommission begrüßt Einigung auf ihren Vorschlag zur Eindämmung illegaler Bargeldtransfers

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