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Nach Ebola-Ausbruch im Kongo: EU gibt Soforthilfe frei und startet humanitären Flugdienst

Die Europäische Kommission wird mit humanitärer Soforthilfe die Demokratischen Republik Kongo unterstützen, um einen Ausbruch von Ebola einzudämmen. Mit zunächst 1,5 Mio. Euro wird die Weltgesundheitsorganisation (WHO) logistisch unterstützt, weitere 130.000 Euro werden der Internationalen Föderation des Roten Kreuzes für lebensrettende Maßnahmen des kongolesischen Roten Kreuzes zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus ist der humanitäre Flugdienst der Kommission ECHO Flight für den Transport von medizinischen Fachkräften und Notfallpersonal sowie von Ausrüstung in die betroffenen Gebiete aktiv.

18/05/2018

„Die EU ergreift dringende Maßnahmen, um die Ausbreitung dieser äußerst tödlichen Krankheit einzudämmen. Unser finanzieller und humanitärer Flugdienst wird helfen, medizinische Teams, Ausrüstung und Vorräte in die betroffene Gesundheitszone zu bringen, was eine dringende Angelegenheit ist. Dabei arbeiten wir eng mit den nationalen Behörden, der Weltgesundheitsorganisation und internationalen Partnern zusammen. Es muss alles getan werden, um die Ebola-Fälle zu isolieren, zumal es in der Stadt Mbandaka einen Fall gegeben hat“, sagte der für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement zuständige Kommissar Christos Stylianides, der EU-Koordinator für Ebola ist.

Kommissar Stylianides hat die Situation aufmerksam verfolgt und stand in Kontakt mit dem WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die EU ist auch bereit, das European Medical Corps, einen freiwilligen Pool  europäischer Spezialistenteams und medizinischer Mittel, einzusetzen.

Weitere Informationen:
Die vollständige Pressemitteilung (EN)
Factsheet - Reaktion der EU auf die Ebola-Epidemie

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