Vertretung in Deutschland

Kommissionsvertreter Kühnel vereinbart engere Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein und Bremen in der Europakommunikation

Die EU-Kommission in Deutschland will bei der Europakommunikation  noch enger mit den Bundesländern zusammenarbeiten. Heute (Mittwoch) haben der Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland, Richard Kühnel, und der Staatssekretär im schleswig-holsteinischen Europaministerium, Wilfried Hoops, in Kiel dazu eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Morgen wird Kühnel weiter nach Bremen reisen und dort mit Bürgermeister Sieling ebenfalls ein Partnerschaftsabkommen unterschreiben

18/04/2018

„Gerade im Vorfeld der Europawahlen 2019 ist es wichtig, dass wir Europa vor Ort besser erklären und mit den Menschen über ihre Ideen und Wünsche debattieren. Für viele scheint die EU weit weg in Brüssel, tatsächlich aber betrifft es uns alle ganz konkret vor Ort“, so Kommissionsvertreter Kühnel. „Ob es um die Qualität unseres Trinkwassers geht, die gemeinsame Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität oder Investitionen in Unternehmen, Weiterbildung und Forschung – europäische Entscheidungen haben immer Auswirkungen ins Lokale. Die EU lebt nicht in einem Elfenbeinturm in Brüssel – sie betrifft uns alle. Die Kooperation mit den Regionen ist unabdingbar für den Erfolg unseres europäischen Projektes."

Staatssekretär Hoops erklärte: „In Zeiten, in denen sich die europakritischen Stimmen mehren, halten wir es für wichtiger denn je, mit Fakten und sachlichen Argumenten die Funktion und die Politik der Europäischen Union darzustellen und die Bürgerinnen und Bürger zu ermuntern, sich an der Gestaltung der Europäischen Union zu beteiligen. Wir wünschen uns insbesondere, dass sich wieder mehr Menschen an der Europawahl beteiligen, denn das Europäische Parlament spielt eine entscheidende Rolle: In der Meinungsbildung, aber auch im Rechtsetzungsverfahren der Europäischen Union. Zudem ist  das EU-Parlament die einzige Institution der Europäischen Union, die von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt wird.“ 

Mit den Partnerschaftsvereinbarungen erhält die Zusammenarbeit zwischen der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und den deutschen Bundesländern einen zusätzlichen formalen Rahmen. Wie in der Vergangenheit sollen weiterhin gemeinsame Projekte durchgeführt werden, wie Bürgerforen, Diskussionsrunden, Workshops und Vorträge in Schulen oder anderen Bildungseinrichtungen.

Ziel ist es, mit den Bürgerinnen und Bürgern und Vertretern der Kommission darüber zu sprechen, an wie vielen Stellen unseres Alltags europäische Themen Bedeutung haben. Überall in Europa arbeiten, studieren und leben zu können ist ebenso eine Errungenschaft der EU wie die Möglichkeit, mit finanzieller Unterstützung einen Teil der Ausbildung im europäischen Ausland zu verbringen und dabei Sprache und Kultur besser kennenzulernen oder auch der Wegfall der Roaminggebühren.

Pressekontakt: Reinhard Hönighaus, Tel.: +49 (30) 2280-2300

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900