Vertretung in Deutschland

EU investiert in den deutschen Wagniskapitalmarkt

Die Europäische Investitionsbank will sich am Investitionsfonds coparion beteiligen, der in innovative Start-ups und jungen Technologieunternehmen in Deutschland investiert. Das Fondsvolumen wird sich dadurch auf 275 Mio. Euro erhöhen und die Finanzierung von Unternehmen in der Start-up- und frühen Wachstumsphase stärken. Ermöglicht wird die EIB-Beteiligung von 50 Mio. Euro durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI). Der EFSI ist die tragende Säule der Investitionsoffensive für Europa, bei der die EIB-Gruppe und die Europäische Kommission als strategische Partner zusammenarbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu stärken.

13/03/2018

Der für EFSI und das Geschäft in Deutschland zuständige Vizepräsident der EIB, Ambroise Fayolle, betonte: „Der europäische Risikokapitalmarkt ist im Vergleich zu den USA deutlich schwächer entwickelt. Das erschwert besonders für junge Technologieunternehmen die Kapitalbeschaffung. Ich begrüße deshalb ausdrücklich die enge Zusammenarbeit mit BMWi, BMF und KfW, die zu unserem ersten Engagement im deutschen Venture-Kapitalsektor geführt hat. Für die EU-Bank zählt die Förderung junger, innovativer Wachstumsunternehmen zu den Prioritäten, denn der Zugang zu Finanzierungsmitteln, vor allem, wenn es sich um risikoreichere Projekte handelt, ist von entscheidender Bedeutung, um die Investitionslücke in Europa zu schließen und im internationalen Wettbewerb vorne mitzuspielen.“

Jyrki Katainen, für Arbeitsplätze, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit zuständiger Vizepräsident der Europäischen Kommission, erklärte: „Risikokapital wird in der EU dringend benötigt. Die heutigen Nachrichten sind daher sehr willkommen: 275 Mio. Euro sind ein beeindruckendes Startkapital! Wir müssen Frühphasenunternehmen Zugang zu Finanzierungen gewähren und ihnen damit helfen, in der EU zu bleiben. Ich bin stolz darauf, dass der Europäische Fonds für Strategische Investitionen, in Zusammenarbeit mit der deutschen Regierung und der Europäischen Investitionsbank, ein solch wichtiges, würdiges Projekt unterstützt.“

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Gemeinsame Pressemitteilung

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