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Kommission investiert mehr im Kampf gegen Tier- und Pflanzenkrankheiten

Die Kommission hat beschlossen, im Jahr 2018 rund 154 Mio. Euro für die Bekämpfung von Tierseuchen und Infektionskrankheiten von Tieren, die auf den Menschen übertragbar sind, und für die Forschung über  Pflanzenschädlinge bereitzustellen. Aktuelle Fälle wie die Afrikanische Schweinepest zeigen, wie wichtig die europäische Zusammenarbeit ist. Die Programme dienen unter anderem der Bekämpfung und Überwachung von Krankheiten wie der Afrikanischen Schweinepest  und dem Pflanzenschädling Xylella fastidiosa, der vor allem Oliven-, Pflaumen-, Mandel- und Kirschbäume befällt.

01/02/2018

Die Mittel werden den Behörden der Mitgliedstaaten dabei helfen, Ausbrüche, die schwerwiegende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, die Wirtschaft und den Handel haben könnten, rechtzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.

Der Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Vytenis Andriukaitis begrüßte die Entscheidung: „ Im Laufe der Jahre haben die EU-Beschlüsse zur Kofinanzierung von Tier- und Pflanzenschutzprogrammen dazu beigetragen, dass die Zahl der Fälle von Infektionen wie Salmonellose beim Menschen zurückgegangen ist und das Vertrauen der Verbraucher in die tierischen und pflanzlichen Erzeugnisse der EU wiederhergestellt werden konnte.“

Betreffend der Tiergesundheit wurden 141 Mio. Euro zur Durchführung der 134 genehmigten Programme zur Tilgung, Bekämpfung und Überwachung von Krankheiten wie Rindertuberkulose, Tollwut, Rinderbrucellose, Afrikanische Schweinepest und Hautkrankheiten gewährt. Im Bereich der Pflanzengesundheit hat die EU im Jahr 2018 in 24 Mitgliedstaaten fast 13 Mio. Euro für 46 Programme zur Untersuchung von Pflanzenschädlingen bereitgestellt.

Weitere Informationen:

Initiativen der Kommission für Tiergesundheit

Initiativen der Kommission für Pflanzengesundheit

Fragen und Antworten zur Pflanzengesundheitsverordnung (2016)

Pressekontakt: Laura Bethke, Tel.: +49 (30) 2280 2190

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.